Das Foto eines imposanten Feuers brennt sich seit einiger Zeit durch Facebook und Co. Doch kann es wirklich sein, dass man hier den Teufel höchstpersönlich im Feuer sehen kann?

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Es geht um dieses Foto hier, zu dem sich die Anfragen erneut häufen:

Screenshot by mimikama.at
Screenshot by mimikama.at

Der Faktencheck

Anfang August tauchte das Foto erstmals in den sozialen Netzwerken auf. Kollege Sven schreibt:

Was wir hier sehen ist weder ein Feuerteufel, noch ein wirklich gut gemachtes Fakefoto.

Aber vielleicht sollte es auch kein Fake werden. Vielleicht sollte es nur aus Spaß seine Kreise ziehen, weil jemand Übungen mit seinen Bildbearbeitungsprogrammen macht und Erfahrungen sammeln wollte.
Nun, wir wissen es leider nicht genau, aber eines dagegen sehr: Dieses Bild ist Fake, zumindest zur Hälfte.

Warum?

Die Antwort liegt hier im Mittelpunkt, nein, besser noch, im Höhepunkt des Bildes, nämlich auf der Höhe des Feuers selbst.

Es wurde einfach vertikal gespielt, genau in der Mitte vom Bild.
Es wurde einfach vertikal gespielt, genau in der Mitte vom Bild.

Anzeichen und Beweise hierfür sind die gleichen Personen auf beiden Seiten als auch die feinen, gleichen Details im Bild. Ein Beispiel dieses Detail ist der Baum ganz links und rechts. Beide haben den gleichen abstehenden Ast.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Himmel, im Freien und Natur

Zufall? Wohl eher nicht. Aber das ist wie geschrieben nur ein Beispiel von vielen.

Zusammengefasst:

Das Bild selbst als solches ist zur Hälfte echt. Die andere Hälfte zwar auch, aber die gehört zu den bereits echten 50% des Bildes.
Was die Macher damit erreichen wollten ist ungewiss. Vielleicht unterschätzten Sie wirklich die Fähigkeiten der Nutzer und erstellten dieses Bild als Test. Oder aber es war, wie bereits geschrieben nur ein Spaß an der Freunde.
Das allerdings bleibt ein Geheimnis, und vielleicht erlischt das Feuer dieses Fakebildes binnen weniger Stunden. Doch unser Feuer zum Recherchieren und Verbrennen von Fakes brennt weiterhin für euch.

Autor: Sven O. – mimikama.at

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