Einzeln sind diese Phänomene ja schon oft aufgetreten, aber kombiniert ergeben sie eine verstörend wirkende Mischung.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Was treibt einen Admin einer Unfug “Gratis-Apple-Produkte” Seite, einen Link zu einem angeblichen Absturzvideo zu posten? Na klar nur eines: GELD!

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Click me, share me, watch my ads

“Gewinne Apple Produkte einfach so auf unserer Seite!” Die liegen bei dem Admin wohl einfach so rum. Hier ein iPhone, da ein Macbook, dort ein iPad. Weg damit, der arme Admin kommt ja gar nicht auf´s Klo, wenn ihm die ganzen Appleprodukte den Weg versperren. Kann man schon verstehen.

Und jetzt zeigt er auch Gefühle, der arme Kerl, der nicht weiß, wohin er mit seinen Apple-Produkten soll. Mit dem Status “Sehr schlimm… Wir sind mit den Herzen bei den Familien der Opfer” bekundet er seine Solidarität und liefert uns sogleich ein Video, damit die Seitenbesucher auch in seine solidarische Gefühlswelt eintauchen können.

Doch bevor diese das Video sehen können, müssen sie es auch teilen.

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Und wer teilt, wird selbst zum Verteiler. Ist natürlich arg, wenn anschließend alle Freunde, Bekannten, ja sogar Arbeitskollegen sehen können, dass man auf Unfug hereingefallen ist.

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Wann geht das Video los?

Aber unter uns Waisenknaben: interessanterweise kommt man in diesem Fall auch weiter, ohne das Video zu teilen. Denn wie sich im Verlauf noch herausstellen wird, geht es gar nicht um das Video, die Verteilung ist auch nur ein Mittel zum Zweck.

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Denn am Ende geht es um die Werbung, die sich öffnet. Ein Video gibt es nicht zu sehen, es öffnet sich immer wieder Werbung, Werbung generiert über adf.ly.

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Adf.ly – was ist das?

Schon im Werbefenster (siehe oben) kann man folgendes lesen:

Adf.ly: kürzen Sie URLs und verdienen damit Geld

Aha, es geht also darum, Links durch die Weltgeschichte zu schleudern. Denn Adf.ly ist ein Dienst, der Geld auszahlt, wenn man über selbigen Links verteilt, denn Adf.ly schaltet vor diese gekürzten Links Werbung.

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na, dann bedanken wir uns bei dem Admin der “Gratis-Apple” Seite für sein Mitgefühl und seine Freude daran, dass er Geld mit den Opfern des Unglücksfluges verdient, wir haben die vorgeschaltete Werbung zur Kenntnis genommen. Und solltest Du noch ein paar Apple-Produkte zum Verschenken haben: behalt sie einfach!

Autor: Andre, Mimikama.at

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