Das Server-Startup-Unternehmen Protonet musste nun einen Insolvenzantrag stellen. Trotz Crowdfunding-Erfolg von drei Millionen Euro ging das Unternehmen zwei Jahre später pleite.

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Wie die ‘Märkische Allgemeine’ und ‘Futurezone’ berichten, ging die Protonet-Betriebs-GmbH pleite.

Die Crowdfunding-Kampagne galt als eines der Vorzeige-Startups in Deutschland und konnte 2014 drei Millionen Euro von 1800 Kleininvestoren sammeln.

Am Mittwoch teilte nun Firmen-Gründer Ali Jelveh mit, dass beim Amtsgericht Hamburg Insolvenzantrag gestellt wurde.

Das Unternehmen hatte die Entwicklung eines Servers für kleinere Unternehmen und Privathaushalte zum Ziel, der wie große Cloud-Dienste funktionieren sollte und aber sensible Daten nicht nach außen verlagert.

Das Smart-Home-Projekt “Zoe” war aber gescheitert und Protonet wurde beim legendären kalifornischen Startup-Programm “Y Combinator” aufgenommen und die Konzernmutter in den USA gegründet.

Viele Alt-Investoren in Deutschland übten scharfe Kritik.

Keine schwarzen Zahlen geschrieben

Jelveh begründet die Insolvenz mit einer Absage eines wichtigen Investors:

„Einen der Lead-Investoren konnten wir leider nicht überzeugen und somit die für uns essenzielle und notwendige nächste Finanzierungsrunde nicht erfolgreich abschließen.“

In einer Pressemitteilung bekundete der Gründer zusätzlich, dass es trotz vieler Erfolge und prominenter Präsenz in der Öffentlichkeit nicht gelungen war, schwarze Zahlen zu schreiben.

Was aus der Protonet Inc. werden soll, steht bislang noch nicht fest. Protonet empfiehlt jedoch jedem Kunden, auf eine eigene Domain umzuziehen.

Quellen: Märkische Allgemeine, Futurezone

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