Die Mail “Bestätigung Ihrer Kreditkarte erforderlich!” versucht den Kunden der Ing DiBa ihre Daten zu entlocken.

Optik

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

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Inhalt:


ING-DiBa – Bestätigung Ihrer Kreditkarte erforderlich!

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben festgestellt, dass Sie bisher Ihre Kreditkartendaten nicht bestätigt haben.
Aufgrund unseren neuen Sicherheitsvorkehrungen ist eine Bestätigung zwingend notwendig.
Kommen Sie dieser Bestätigung innerhalb 14 Werktagen nicht nach, müssen wir die Bestätigung manuell durchführen. Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 79,95� fällig, welche wir von Ihrem ING-DiBa Konto abbuchen werden.
Innerhalb der Frist fallen keine Kosten für Sie an. Bitte geben Sie alle erforderlichen Daten vollständig an.

> Jetzt bestätigen !

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis und bitten Sie die Umstände zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre ING-DiBa

 

Merkmale (Schlagwörter):

  • Bestätigung Ihrer Kreditkarte
  • ING-DiBa
  • 79,95 EUR

Analyse:

Analyse von: Einschätzung: Detail:
Aufbau Schwach bis mäßig Schriften und Farben sind zwar korrekt angewandt, jedoch stimmt im Aufbai dieser Mail einiges nicht, so dass sich Texte und Grafik überlappen.
Stil Mäßig bis stark In der Kürze der Mail sind keine groben Formfehler zu finden, Rechtschreibfehler ebenso nicht. Verräterisch: falschergenutzer Zeichencode kennt kein €-Zeichen.
Anrede Schwach Persönliche Anrede ist nicht vorhanden. Die Mail verbleibt auf dem unpersönlichen “Sehr geehrter Kunde”.
Argument Mäßig Die Androhung einer Zahlung, falls man der Mail keine Folge leistet, übt Druck auf den Empfänger aus.
Phishing-
Formular
Aktiv Das Formular befindet sich hinter dem Link image.
Das Formular ist aktiv und weist ein wesentlich höheres Gefahrenpotential als diese Mail auf.

Phishingformular

Das Formular zielt in erster Instanz auf Login-Daten ab.

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Danach zielt die Mail auf de DiBa-Key ab, welcher für das Onlinebanking bei der DiBa wichtig ist. Am Ende versucht man noch Kreditkartendaten zu erlangen.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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