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Facebook, ein “Ort” der nie etwas vergisst. Statusbeiträge kommen und gehen, überhaupt jene wo Menschen vermisst-oder wo Menschen gesucht werden. In 90% der Fälle werden Fotos diese Fotos aber leider nicht wieder entfernt, auch wenn die Person bereits wieder zu Hause ist oder wenn ein Täter bereits festgenommen wurde, werden diese Bilder (warum auch immer) weiterhin veröffentlicht. Wie auch in diesem Falle. Gesucht wird ein “Kinderschänder” und es wurde eine “Öffentlichkeitsfahndung” des Bundeskriminalamtes veröffentlicht. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass die Facebook-Community wieder einmal UNNÖTIGERWEISE in Aufruhr versetzt wird, denn der “Täter” wurde bereits fest genommen. Es macht daher absolut keinen Sinn, so etwas zu veröffentlichen bzw. zu teilen!

Um diesen Statusbeitrag geht es: (Erstellt am 12.5.2013 / 12:54 Uhr)

image

Die Fotos wurde von uns bewusst verpixelt / unkenntlich gemacht!

Der Text im Statusbeitrag lautet:

BITTE TEILEN ! ! ! KINDERSCHÄNDER WIRD GESUCHT ! ! ! !

Öffentlichkeitsfahndung: Schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes – bitte teilen.

Die Generalstaatsanwaltschaft fahndet gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt nach einem Unbekannten, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, der Herstellung von kinderpornografischen Schriften sowie deren Besitz und Verbreitung verdächtigt wird. Nach bisherigem Ermittlungsstand gibt es konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich Täter, Opfer und Tatort in Deutschland befinden und die Missbrauchshandlungen Anfang des Jahres 2011 erfolgten. Dem BKA liegen Videos und Fotos vor, die den schweren sexuellen Missbrauch eines Jungen im Alter von circa 10 Jahren zeigen. Die Missbrauchshandlungen erfolgten u.a. im Schlaf- und im Badezimmer einer Wohnung oder eines Hauses.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter das Kind auch heute noch missbraucht!

Beschreibung des Tatverdächtigen:

– etwa 35 Jahre alt
– untersetzt
– dunkelblonde Haare, sog. Bürstenschnitt (Seiten rasiert, längeres Deckhaar)
– dunkelblonder Bart, vermutlich Piercing an der rechten Augenbraue
– spricht Deutsch mit auffälligem sächsischen Akzent

Wer kann Angaben zum Täter und dessen derzeitigem Aufenthaltsort machen?

Die Generalstaatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt:

Telefon: +49 (0)XXXXXXXXXXXX

E-Mail: XXXXXX@bka.de
oder jede andere Polizeidienststelle

 

Diesen Aufruf zu veröffentlichen bzw. zu teilen hat absolut keinen Sinn, denn der Täter wurde bereits festgenommen!

 

Pressemitteilung/ 27.2.2013:

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt teilen mit:

Festnahme eines 33-jährigen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Herstellung und Verbreitung kinderpornographischer Schriften
Der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und dem Bundeskriminalamt Wiesbaden ist in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei die Festnahme eines 33-jährigen Mannes aus
Sachsen gelungen, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung und Verbreitung kinderpornographischer Schriften dringend verdächtig ist.

Der Tatverdächtige wird beschuldigt, Anfang 2011 seinen zur Tatzeit 10 Jahre alten Sohn sexuell missbraucht, den Missbrauch gefilmt und fotografiert und die Video- und Bilddateien im Jahr 2012/2013 in speziellen Netzwerken im Internet eingestellt zu haben.
Der Tatverdächtige wurde aufgrund einer Öffentlichkeitsfahndung in der Sendung „Aktenzeichen XY“ am 27.02.2013 identifiziert und konnte von der sächsischen Polizei in den nachfolgenden Stunden in seiner Wohnung festgenommen werden.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main wird am 28.02.2013 einen Haftbefehl gegen den geständigen Tatverdächtigen beim zuständigen Amtgericht beantragen.

Wichtig:
Da mit der Identifizierung der Grund für die Öffentlichkeitsfahndung entfällt, werden die Medien gebeten, die veröffentlichten Bilder nicht weiter zu verwenden und aus den
Internetportalen zu entfernen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt bedanken sich bei allen beteiligten Stellen und Hinweisgebern für die gute und sachdienliche
Zusammenarbeit.

Verweis:
BKA.DE: https://www.bka.de/nn_196810/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2013/130228__FAHNDUNGSENDE__SchwererSexuellerMissbrauchEinesKindes.html?__nnn=true
PDF: http://www.bka.de/nn_233148/SharedDocs/Downloads/DE/Presse/Pressemitteilungen/pm130228__FAHNDUNGSENDESchwererSexuellerMissbrauchEinesKindes,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/pm130228_FAHNDUNGSENDESchwererSexuellerMissbrauchEinesKindes.pdf