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Vorsicht! Seit Anfang März 2017 ist ein gefälschtes Schreiben im Umlauf, welches sich als PayPal ausgibt und auf ein neues EU-Datenschutzgesetz hinweist.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Der Betreff dieser E-Mail lautet “EU-Datenschutz-Gesetze (EU-DSGVO)” und teilt den jeweiligen Empfängern mit, die eigenen Accountdaten zu verifizieren. Bei dieser Verifikation handelt es sich jedoch um eine Phishingfalle.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Die E-Mail nennt den kompletten Namen des Empfängers in der Anrede und weist ansonsten kaum inhaltliche oder stilistische Schwächen auf.

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Der komplette  Inhalt dieser

Guten Tag Kathleen Nahrgang,

Aufgrund eines neuen EU-Datenschutz-Gesetzes (siehe EU-DSGVO), sind wir per 01.03.2017 dazu verpflichtet, eine Verifikation Ihrer Kunden-Daten durchzuführen.
Während des Verifikations-Prozesses werden Ihre Daten mit den bei uns hinterlegten Daten verglichen.
Falls wir Unregelmäßigkeiten feststellen sollten, wird sich innerhalb von 24 Stunden ein Support Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung setzen.
Wenn Sie diese Verifikation nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden durchführen, sind wir aufgrund des oben genannten Gesetzes leider dazu verpflichtet Ihren Account zu deaktivieren.

Verifikation starten

Vielen Dank für Mithilfe,

Ihr PayPal Support

Bei dieser E-Mail handelt es sich um einen Betrugsversuch, der speziell auf PayPal-Kunden gerichtet ist, jedoch blind gestreut versendet wird und somit auch auf Personen trifft, die keinen Account bei PayPal haben.

Phishing

Bei dieser Verifikation zu einem angeblichen neuen EU-Datenschutzgesetz handelt es sich natürlich um eine Phishingfalle. Den Besuchern sollen sensible Daten entlockt werden. Unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security sperrt das Laden dieser verlinkten Webseite unter der Adresse “72418367841303214047. poqwbddtrf.gdn”.

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Ohne diese Sperre findet man eine Nachbildung eines PayPal Auftrittes vor. Zunächst trifft man hier auf eine Empfangsseite, die dem PayPal-Login nachempfunden ist und dazu animiert, die Zugangsdaten einzugeben.

Im Verlauf dieses Betrugsablaufens wird anschließend nach den persönlichen Daten des Besuchers gefragt, aber auch um die Eingabe sensibler Bankdaten gebeten.

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Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da diese in den Händen von Betrügern landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.