Heutzutage findet man recht selten noch Faxgeräte vor, erst recht nicht in Privathaushalten. Doch es gibt sie noch.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Es gibt weiterhin Faxgeräte und auch natürlich den Faxversand. Und damit auch Menschen, die kein Faxgerät besitzen und auch kein Faxgerät zu Hand haben diesen Dienst nutzen können, gibt es „Fax zu Mail” Dienste. Mit diesen Dienst kann man Faxe senden und empfangen, die empfangenen Nachrichten werden per Mail zugestellt.

Die reine Existenz dieser Dienste hat jedoch auch Betrüger dazu veranlasst, gefälschte Faxmitteilungen, bzw. gefälschte Hinweise auf Faxmitteilungen zu versenden. Wir haben derzeit mehrere E-Mails vorliegen, die sich als „Free Fax to Email” ausgeben und die Empfänger darauf hinweisen, dass sie ein Fax empfangen. Diese Mails sind an sich recht sauber aufgebaut, stehen strukturiert da und sind inhaltlich halbwegs plausibel.

image

Ihre Gefahr taucht jedoch im Anhang auf, der sich als vermeintliche Faxsendung ausgibt. Es handelt sich dabei um eine .rar Datei, die den Begriff „Fax” und eine vorgeblich Fortlaufende Nummer als Namen trägt. In diesem Dateiarchiv findet sich eine ausführbare Datei mit dem Kürzel .js. Diese Datei trägt denselben Dateinamen wie das Archiv.

Vorsicht!

Eine Antivirenprüfung hat diese Datei jedoch nicht überlebt. Diese Datei wurde direkt als ein Trojaner identifiziert und daraufhin direkt automatisch gelöscht.

image

Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind ausführbare Dateien, die vorgeben, etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind. Wenn man die Datei ausführt, dann macht es zuerst einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert.

Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können sie auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner übernehmen.

Der verräterischste aller Dateianhänge ist der .zip Anhang. Mails von vertrauenswürdigen Quellen kommen niemals als .zip Datei, auch nicht als .com /.pif / .ico / .scr/ .exe oder .js.

Bitte nicht öffnen und den Inhalt ausführen, außer man erwartet bewusst eine solche Datei.

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat und den Inhalt auch ausgeführt hat (das ist der kritische Punkt!), sollte als erstes einmal den PC von seinem Virenscanner untersuchen lassen.
2) Ändere alle Passwörter zu Sozialen Netzwerken, Onlineshops usw. Bitte auch vorsichtshalber Bank oder Kreditkarteninstitut benachrichtigen.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady