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Seit Tagen kursiert auf Facebook eine Meldung über Sponsoring-Aktivitäten der Firma Royal Canin im Zusammenhang mit Bärenkämpfen. Wiederholt wurden wir gefragt, ob es sich dabei um einen Fake handelt.  Unsere Recherche hat folgendes dazu ergeben: Eine Niederlassung des Unternehmens ROYAL CANIN in der Ukraine hat eine Hundeausstellung gesponsert, OHNE über die „Neben-Aktionen“ in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Durch die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten International“ wurden die Bärenkämpfe auf der Hundeausstellung aufgedeckt und das Unternehmen ROYAL CANIN davon in Kenntnis gesetzt.

Um diesen Statusbeitrag geht es:

Da unsere Tierarztpraxis immer auf dem aktuellen Nachrichtenstand ist, haben wir nun gehandelt:
Bis auf Weiteres haben wir alle Produkte von ROYAL CANIN aus unserem Programm genommen!
Der Großteil unseres Vorrats wurde von einer unserer Helferinnen mit nach Mallorca genommen um dort den Tierschutz zu unterstützen.
Nur wenn jemand für seinen Liebling dringend eine der lebensnotwendigen Organdiäten dieses Herstellers benötigt, und er/sie partout nichts anderes frisst, werden wir diese natürlich bestellen…

Hintergrund: nachweislich hat der französische Futtermittel-Hersteller ROYAL CANIN in den vergangenen Monaten illegale und brutale Bärenkämpfe in der Ukraine gesponsert. Über mehrere Stunden werden vor Publikum auf einen angeketteten Braunbären im Abstand von etwa zehn Minuten jeweils zwei bis drei Jagdhunde gehetzt. Die Hunde sollen den Bären angreifen und beißen. Dieser ist nahezu wehrlos. …Auf die Besitzer der aggressivsten Hunde warten mit dem ROYAL CANIN-Logo gebrandete Pokale.
Alle Details sind auf Facebook von „Vier Pfoten“ oder per Google nachzulesen.
Eine riesige Schweinerei, mit der wir nichts zu tun haben wollen!
Kommentare und Teilen sind erwünscht…

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Seitens Royal Canin herrschte Bestürzung, als man dort die Bilder im Zusammenhang mit der Marke sah und erklärte, dass das Sponsoring solcher Events in keinerlei Einklang mit der tierschutzorientierten Politik von ROYAL CANIN stehe. Wissentlich wäre eine derartige Veranstaltung nie unterstützt worden.“

Das Unternehmen hat aber noch selbst entsprechende Nachforschungen angestellt und als Folge der Recherche das Sponsoring für dieses Event unverzüglich zurückgezogen.

Außerdem wurden daraufhin weltweit alle ROYAL CANIN-Niederlassungen noch einmal sensibilisiert, Sponsoringmaßnahmen im Vorfeld akribisch zu prüfen um der Verantwortung gegenüber den Tieren gerecht zu werden, damit sich ein solcher Vorfall zukünftig nicht wiederholt.

ROYAL CANIN hat sich darüber hinaus verpflichtet, den Aufbau einer ukrainischen Rettungsstation für 15 Bären zu unterstützen, die in die Bärenhatz involviert waren.

Dieses Projekt ist eine gemeinschaftliche Aktion von „Vier Pfoten“ und den ukrainischen Behörden, welches dazu beitragen soll, die Bärenkämpfe in der Ukraine zu stoppen.

ROYAL CANIN beabsichtigt, sich an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen.

Screenshot “ROYAL CANIN” Webseite:

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Verweis: http://www.royal-canin.de/ueber-royal-canin/stellungnahme-baerenkaempfe/

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