Im Moment erreichen uns Anfragen zu einem Vorfall, bei dem ein Kleinkind durch eine umgestürzte Kommode von IKEA getötet wurde.

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Wie die Medien berichten, starb in den USA ein Kleinkind wegen einer umgefallenen IKEA-“Malm“-Kommode. Hierbei handelt sich leider nicht um einen Fake. Dies soll bereits der achte Fall in den USA gewesen sein, bei dem ein Kind auf diese Weise ums Leben kam. Im Februar 2016 sorgte der tödliche Unfall mit einer „Malm“-Kommode für großes Aufsehen, woraufhin IKEA in den USA 36 Millionen Kommoden zurückrief. Auch wir haben im Jahre 2016 darüber berichtet.

In der Bauanleitung von IKEA steht aber auch explizit, dass Möbelstücke an der Wand befestigt werden sollten, um ein Umfallen zu verhindern. Dies gilt jedoch nicht nur für IKEA-Möbel, sondern allgemein für ALLE Möbel. Die Gefahr, dass insbesondere Kommoden und auch Regale bei nicht ausreichender Befestigung umfallen können, ist allgegenwärtig.

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Es liegt in der Natur der Kinder, dass diese gerne klettern und dazu jede Gelegenheit nutzen. Dadurch verändert sich der Schwerpunkt der Möbelstücke. Sie können umfallen und so die Kinder im schlimmsten Fall erschlagen. IKEA selber hat auf die Unfälle reagiert und die globale Kampagne „Sicher ist sicher – Gemeinsam für ein sicheres Zuhause“ ins Leben gerufen.

Das Unternehmen geht sogar so weit, dass man kostenlos Sicherungssets für die Kommoden nachbestellen kann.

Daher möchten wir es zum Anlass nehmen, auf diese Gefahren hinzuweisen und Eltern für dieses Thema sensibilisieren. 

Weitere Informationen unter:

http://www.ikea.com/us/en/tip_over_campaign/index.html
https://www.cpsc.gov/en/Recalls/2015/IKEA-Offers-Free-Wall-Anchoring-Repair-Kit

Autor: Mike Sachs, mimikama.at

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