Eine Phishingmail fordert die Empfänger auf, in einem angehängten Formular Daten anzugeben, damit die eigene Bankkarte nicht gesperrt wird.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

An dieser Stelle muss man erwähnen, dass es neben dem nahezu perfekten Phishingformular (wir haben gestern berichtet) wohl auch immer wieder Phishingmails gibt, welche schlechter daher kommen. Diese hier ist ein solcher plumper Versuch, der jedoch heute (06.05.2015) massenhaft versendet wird:

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Das Formular, welches man ausfüllen soll, befindet sich als angehängte .htm Datei in der Mail. Hier gibt es mehrere Felder, die im Einzelnen teilweise falsch beschriftet, in anderen Fällen nicht in einem richtigen Zusammenhang stehen.

Wird in der Mail noch von Kartensperrung gesprochen (in Deutschland steht das Wort “Karte” in diesem Fall für Bankkarte), meint der Phisher jedoch “Kreditkarte”.

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Das passiert danach:

Füllt man hier alles aus und sendet ab, geraten die Daten natürlich in die Hände von Betrügern. Der Besucher landet auf der echten Startseite der der Volksbanken Raiffeisenbanken.

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Egal wie gut oder schlecht Phishingformulare aufgebaut sind:

Banken/Bezahldienste/Einkaufsportale verlangen niemals per Mail, dass man sich einloggen soll und liefern dabei auch direkt einen Link oder ein Formular mit.

Im Zweifelsfall per Telefon die eigene Bank anrufen und fragen, ob Probleme vorliegen, welche einer Handlung bedürfen.

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