Wismar – Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnten Polizeibeamte aus Wismar gegen Mittwochmittag zwei Hunde aus einer Wohnung retten, die laut Tierärztin in einem schlechten Zustand waren.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Als die Polizisten an dem Mehrfamilienhaus im Kagenmarkt eintrafen, vernahmen sie bereits das Gejaule der Hunde. Die dazugehörige Wohnung war schnell ausgemacht. Der Mieter, welcher der Polizei wegen anderer Delikte bereits hinlänglich bekannt ist, zeigte sich jedoch sehr unkooperativ, sodass ein zweiter Fundstreifenwagen zur Unterstützung herangezogen wurde. Durch kommunikatives Geschick der eingesetzten Polizisten war es schließlich möglich, zur Prüfung des Sachverhalts in die Wohnung zu gelangen.

Die Beamten beurteilten die Lage für die Hunde als unzumutbar und auch der Hundehalter ließ Zweifel an der Eignung erkennen, sodass sowohl eine Amtstierärztin als auch Kameraden der Feuerwehr zur Tierrettung angefordert wurden. Die Amtstierärztin bestätigte die Einschätzung der Beamten und veranlasste den sofortigen Entzug der Hunde vom Halter. Die beiden Mischlingshunde wurden in ein Tierheim verbracht.

Der 33 Jahre alte Mann wird sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Darüber hinaus wird gegen ihn aufgrund eines Zufallsfundes von drogenähnlichen Substanzen ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady