Dogern, Kreis Waldshut – Auch ein Hund kann den Fahrplan der Deutschen Bahn AG gehörig durcheinander wirbeln. So geschehen am Dienstagnachmittag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr.

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Reisende verständigten den Polizeinotruf darüber, dass sich ein Hund im Bahnhof Dogern im Gleisbereich aufhalten würde. Alle bereits unternommenen Versuche, den Hund aus dem Gleis zu vertreiben seien gescheitert. Nachdem eine Streife der Waldshuter Bundespolizei vor Ort eintraf, hatte sich der Hund jedoch bereits wieder entfernt.

Gegen 16:00 Uhr verständigte die Notfallleitstelle der Bahn wiederum die Bundespolizei. Der Hund lief zwischenzeitlich im Gleis in Richtung Basel. Kurz vor dem Bahnhof Albbruck versuchten mehrere Passanten den Hund aus dem Gleis zu bergen. Die Strecke musste daraufhin gesperrt werden, um die Menschen nicht zu gefährden. Der Hund ließ sich auch dadurch nicht beeindrucken und trabte weiterhin im Gleis gen Westen.

Erst gegen 16:50 Uhr gelang es dann der Bundespolizeistreife den Hund aus dem Gleisbereich zu treiben. Dieser verschwand dann in einem nahen Waldstück bzw. in einem Gerstenfeld. Offensichtlich hatte der Hund bemerkt, dass er mittels des mitgeführten Hundefängers eingefangen werden sollte.

Die Bilanz:

1 Zug mit Totalausfall, 8 Züge hatten Teilausfall, Stellung eines Ersatzzuges und 272 Verspätungsminuten

Da der Hundehalter nicht ermittelt werden konnte, wird die Bahn wohl auf ihren Kosten sitzen bleiben!

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