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Es wird langsam Frühling, dieser Statusbeitrag macht seine alljährliche Runde und Facebook-Nutzer wollen von uns wissen, ob es wahr ist, dass man mit etwas Zucker und Wasser Hummelköniginnen, die entkräftet sind, wieder aufpäppeln kann!

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[Screenshot: Facebook, seit April 2016 über 190.000 mal geteilt]

Im Detail steht hier:

Wichtig – bitte teilen ….
„Vielerorts sieht man entkräftete Hummelkönigin auf der Garten-Terrasse oder wie hier auf dem Bild auf einem Gehweg herum krabbeln.
Es scheint als sei dieser Anblick dieses Jahr verstärkt zu beobachten.
Den Tierchen lässt sich recht einfach helfen: Vorsichtig mit einem Stück Papier aufheben.
Einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken. Wer jetzt im zeitigen Frühjahr einer Hummelkönigin hilft, rettet nicht nur ein einziges Tier, sondern gleich einen ganzen, noch im Entstehen begriffenen Hummelstaat.“
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Findet man im Frühling eine entkräftete Hummel-Jungkönigin (alle Hummeln, die man in diesen Monaten sieht, sind Königinnen, denn die Arbeiterhummeln schlüpfen später erst aus ihrer Brut!)
Ein Hummelvolk überlebt nur ein Jahr. Im Herbst sterben alle Mitglieder des Insektenstaats. Mit einer Ausnahme: der Hummelkönigin. Sie wurde begattet, um im folgenden Frühjahr einen neuen Staat zu gründen. Nachdem Sie an einem geschützten Ort überwintert hat, macht sich die Königin im Frühling auf die Suche nach Nahrung und einem geeigneten Nistplatz.

Stimmt das?

Ja! Auf diversen Internetseiten wie “wildbienen.de” oder “hummelfreund.com” findet man immer wieder wertvolle Informationen und Tipps zum Aufpäppeln von entkräfteten Hummeln. Auch Mimikama hat 2016 schon darüber berichtet.

Warum soll man Hummeln füttern?

Von den Hummelvölkern überlebt jedes Jahr nur die Königin. Sie begibt sich im Frühjahr auf die Suche nach einem Nistplatz, an dem sie ein neues Volk gründen kann. Wer derzeit eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse findet, kann dem Tier relativ einfach helfen. Am besten wird es mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufgehoben, rät der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Dann sollte ein halber Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und der Hummel per Löffel angeboten werden. Innerhalb einiger Minuten tankt das Insekt mit seinem Saugrüssel so Energie.

Findet man eine Hummel, die lebt, aber nicht wegfliegt, ist sie höchstwahrscheinlich erschöpft, geschwächt und ausgehungert. Die Gefahr, dass sie zu schwach zum Weiterfliegen ist und wirklich verhungert, ist groß, da sie sich oft verausgaben und dann nicht mehr rechtzeitig an geeignete Nahrungsquellen kommen.

So kannst du geschwächte Hummeln einfach und schnell aufpäppeln:

Bienen und Hummeln können mit einer Zuckerlösung „gefüttert“ und somit wieder „startklar“ gemacht werden:

Ideal ist eine Mischung aus

  • 3 Teilen normalem Zucker
  • 3 Teilen Fruchtzucker (z.B. Traubenzucker)
  • 4 Teilen kaltem Wasser

(Man liest auch Rezepte mit 4 Teilen Fruchtzucker, 2 Teilen normalem Zucker und 3 Teilen Wasser)

Es geht aber auch nur eine einfache Zuckerlösung aus normalem Zucker und Wasser (Verhältnis: 3 Teile Zucker, 2 Teile Wasser).

Wichtig: Das Wasser muss kalt sein und der Zucker muss sich vollständig aufgelöst haben (klare Lösung ohne Zuckerkristalle). Auch darf kein Gelierzucker verwendet werden.

Quelle:

fraubirkenbaum

Eine erschöpfte Hummel trinkt Zuckerwasser:

Autoren: Tom W. und Beate L. – mimikama.at

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