Ja, so kann man das nennen: Fernkommunikation. Denn direkt wurde zwischen beiden Parteien augenscheinlich noch nicht kommuniziert. Das Trägermedium für die Fernkommunikation: Facebook. Die Zuschauer: wir alle!

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An dieser Stelle sind wir uns zunächst bewusst, dass es sich um ein schwieriges Thema handelt. Fakt ist:  e gab einen Polizeieinsatz in Köln und dabei wurde eine Person festgenommen. Dieser Einsatz führte nun zu folgender Fernkommunikation auf Facebook.

Wir werden hier NICHT werten, beide Seiten haben vorgetragen, was sie zu sagen haben. Wir können lediglich beide Darstellungen in gleichem Umfang zeigen. Hier das initiale Posting:

Der junge Mann schildert an dieser Stelle einen homophob motivierten Übergriff. Die Darstellung wird mit Bildern unterlegt.


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Gegendarstellung der Polizei

Fernkommunikation Teil 2: die Polizei NRW Köln wurde mehrfach auf die Vorwürfe angesprochen und hat auf Facebook ebenso eine Statusmeldung zu dem Vorfall abgegeben:

Eine Dritte Stimme: der Kölner “Express”

Die regionale Boulevardzeitung “Express” hat sich ebenso dem Thema angenommen. Nach Angaben des Express haben sich Zeugen wie folgt geäußert [1]

Nach Informationen des EXPRESS haben sich inzwischen mehrere Zeugen bei der Polizei gemeldet, deren Aussagen die Glaubwürdigkeit des Mannes in Frage stellen. So stimme der Ablauf des Einsatzes eher mit den Angaben der Beamten überein.

Wie die Behörde mitteilte, würden nach wie vor auch die Vorwürfe gegen die Polizisten geprüft. Gleichwohl kommt auf den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte zu.

Diese Aussagen des Express sind jedoch noch NICHT offiziell bestätigt worden.

Falls uns jemand fragt …

… dann würden wir antworten: bitte kommuniziert DIREKT miteinander. Bitte.

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