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Trend Micros virtueller Weihnachtsmann zeigt, wie viel Cyberkriminelle über Facebook-Nutzer wissen – ein Kommentar von Sicherheitsexperte Udo Schneider, Pressesprecher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters .

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Hohoho … der Weihnachtsmann weiß alles, auch ohne Engel, dank Facebook

Um die guten und bösen Taten von Erwachsenen und Kindern aufzuschreiben, arbeiteten in den guten alten Zeiten noch ganze Heerscharen von Engeln für den heiligen Sankt Nikolaus oder den, heutzutage kulturell korrekteren, Weihnachtsmann. Der weiß zwar immer noch alles über uns, aber die Hilfe der Engel braucht er nicht mehr – dank sozialer Medien wie Facebook und anderen. Sie glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann? Dann liegt bei Ihnen vielleicht am Weihnachtsabend kein Geschenk unterm Christbaum, gehen Ihre Kinder leer aus – denn das dafür nötige Geld haben sich Cyberkriminelle geholt. Schließlich wissen auch sie so viel wie der Weihnachtsmann.

Wie viel? Das zeigt Facebook-Nutzern der virtuelle Santa Claus von Trend Micro.

Vertrauen, Gutgläubigkeit, Offenheit – alles gute menschliche Eigenschaften, die uns bei unseren Mitmenschen beliebt machen und uns vielleicht sogar in den Himmel bringen. Doch die Guten machen sich gerade dadurch im Internet besonders angreifbar.

Ein Kollege, ein Nachbar, ein Freund schickt Ihnen eine E-Mail mit Geschenktipps zu Weihnachten? Vielleicht ist sogar ein Photo Teil der Nachricht, das Sie vor kurzem auf Ihrem Facebook-Profil veröffentlicht haben und zufällig den Gegenstand zeigt, der das ideale Geschenk für Ihre Lieben wäre?

Gut, der Link, der sich auch in der E-Mail findet, sieht zwar merkwürdig aus, aber die Nachricht kommt doch eindeutig von jemandem, den Sie kennen und dem Sie vertrauen. Also klicken Sie – und tappen eventuell in die Falle eines Cybergangsters.

Soziale Medien sind eine tolle Sache, um Freundschaften und Bekanntschaften zu pflegen. Aber sie sind zunächst einmal öffentlich. Und alle Informationen, die Anwender dort online stellen, sind es ohne entsprechende Einstellungsänderungen auch – selbst wenn sie gar nicht für die Öffentlichkeit, sondern nur für gute Freunde bestimmt waren.

Viele soziale Medien bieten heute zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die Anwender nutzen sollten, um ihre Privatsphäre besser zu schützen.

Außerdem müssen sie nicht jedes Feld im Profil des Nutzerkontos ausfüllen, nur weil der jeweilige Betreiber des sozialen Netzwerks sie dazu auffordert.

Oder stellen Sie sich auch im richtigen Leben auf den Marktplatz und rufen allen Bekannten und Unbekannten lauthals Ihr Geburtsdatum, die Namen Ihrer Kinder, Ihre Kreditkartennummer und Passworthinweise zu?

Trend Micros Santa Claus braucht keinen Knecht Ruprecht

Viele Nutzer von sozialen Medien werden jetzt denken, dass Online-Kriminelle mit den paar Ausschnitten aus ihrem Privatleben, die sie im Internet veröffentlichen, wenig bis nichts anfangen können.

Sind Sie da wirklich so sicher? Wissen Sie noch, welche Informationen und Bilder Sie, sagen wir, vor fünf Monaten gepostet haben?

Unser Santa Claus zeigt Facebook-Nutzern, wie viel er über sie weiß.

Lassen Sie sich von ihm ein persönliches Dossier zu Weihnachten schenken.

Sie werden erstaunt sein, wie gut Santa Claus Sie kennt. Keine Angst, auch wenn unser virtueller Weihnachtsmann in Ihnen wie in einem Buch lesen kann, folgt keine Strafe.

Unser Santa Claus braucht keinen Knecht Ruprecht oder Krampus, sondern folgt modernen pädagogischen Prinzipien; er möchte Sie nur zum Nachdenken anregen.

Und am Ende gibt er allen Nutzern von sozialen Medien zehn gute Tipps, wie sie ihre Privatsphäre besser schützen können.

Hier können Sie also ruhig klicken.