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Hannover: 13 Autofahrer bildeten absichtlich Stau und fotografierten sich auf Autobahn

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Sonntagnachmittag (16.04.2017) haben 13 Autofahrer eines Hochzeitskonvois zwischen dem Autobahndreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Langenhagen absichtlich einen Stau verursacht und dadurch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Gegen 16:00 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Hannover ein, in denen Verkehrsteilnehmer einen Stau auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin meldeten.

Nahezu zeitgleich beobachtete eine Streifenwagenbesatzung von der Gegenfahrbahn, dass offensichtlich mehrere Pkw vorsätzlich mit niedriger Geschwindigkeit auf allen drei Fahrstreifen der Autobahn fuhren und so einen Stau verursachten.

Zeitweise hielten die Fahrzeuge komplett an und Personen stiegen aus, um offenbar Fotos und Videos zu machen.

Aufgrund des so verursachten Staus mussten einige unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Vollbremsungen sowie Ausweichmanöver einleiten, um Auffahrunfälle zu verhindern – verletzt wurde niemand.

Im weiteren Verlauf konnten die Beamten die insgesamt 13 Pkw des Konvois – diese hatten in der Zwischenzeit die Autobahn an der Anschlussstelle Langenhagen verlassen – im Bereich der Vahrenwalder Straße kontrollieren.

Nun ermittelt die Polizei gegen die 13 Fahrzeugführer wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Nötigung.

Im Anschluss konnte die Hochzeitsgesellschaft ihre Fahrt unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung fortsetzen.