Die einen verzichten vielleicht aus ethischen Gründen, andere wiederum haben weniger Skrupel beim Verzehr von Fleisch. Auch wenn es um die eigene Spezies geht. Menschenfleischverkauf in China und Taiwan? Hier hoaxt es gewaltig!

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Diese Meldung macht wieder die Runde und verunsichert einige Nutzer:

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screenshot facebook

Bild im Klartext:

ICH MÖCHTE DAS NICHT GLAUBEN, ABER ICH HABE SCHON MEHRMALS DAVON GEHÖRT UND GELESEN

Human Meats Are Being Sold All Around Inside china and taian
Überall in China und Taiwan wird Menschenfleisch verkauft

Der Organmafia auf der Spur?

Keineswegs!

Die Bilder, die für diese Fotomontage herhalten mussten, stammen zum Teil aus einer Promotion für das Schocker-Horror-Game “Resident Evil” Teil 6.

Und oh Überraschung, es geht gar nicht um China oder Taiwan –  denn dieses “Menschenfleisch” konnte man in London erwerben.

Die Wesker & Son Metzgerei in London war ein Werbegag 2012 der Firma Capcom.

Spiegel hatte über diese makabre Werbekampagne berichtet:

Eigentlich steht hier dieses Mal weniger das Video sondern vielmehr dessen inhaltliches Thema als diskussionswürdig im Vordergrund, aber dennoch möchten wir euch den unterhalb dieser Newsmeldung zu bestaunenden Bericht von Spiegel Online nicht vorenthalten.

Kreative Metzger und unempfindliches Marketing

Capcom zeigt sich wenig zimperlich, wenn es um aufsehenerregende Werbung geht.

Zeitgleich eröffnete in Japan nämlich kurzzeitig ein Restaurant, welches Menschenfleisch anbot. Der Name des Restaurants war „Biohazard“, unter jenem Namen erscheint die „Resident Evil“-Reihe in Japan.

Das vermeintliche Menschenfleisch bestand übrigens aus Tierfleisch, welches vom professionellen Metzgern und Künstlern „in Form“ gebracht wurde.

Doch nicht nur im Internet fühlten sich die Menschen von dieser sehr exklusiven Metzgerei gestört.

Nach zwei Tagen musste Wesker & Son seine Pforten schließen und hinterlässt Material für Hoaxe wie eben “Menschenfleischhandel in China und Taiwan”.

Fazit:

Eklig, aber dahinter steckt auf gar keinen Fall Kannibalismus.

Leider glaubte wohl eine kuriose News-Seite, drei Jahre später die Bilder wieder verwursten (hihi) zu müssen, um einen erfundenen Skandal anzuprangern.

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