Es ist keine neue Masche, aber im Moment häufen sich bei uns die Meldungen von Nutzerinnen zu dubiosen Freundschaftsanfragen und Gesprächen mit unbekannten Männern auf Facebook.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Bei solchen Bekanntschaften, geht es um “Heiratsschwindler” bzw. handelt sich hierbei um: Romance- oder Love-Scamming!

Wer ist die Zielgruppe der Betrüger eigentlich?

  1. Weibliche Facebook-Profile
  2. Alleinstehend
  3. Mittleren Alters (sehr junge Frauen verfügen noch über keine finanzielle Ressourcen)

Eine genaue Personenbeschreibung der Betrüger ist nicht möglich, jedoch sind gewisse Grundkriterien ähnlich:

  1. Altersmäßig dem Opfer angepasst
  2. Vorgabe einer beruflichen Tätigkeit eher im mittleren Management
  3. Geschieden, aber wesentlich öfter verwitwet
  4. Kinder im Schulalter alleine zu versorgen
  5. Im Facebook: Profil nicht besonders informativ u. keine Postings
  6. Vorgeblich empathisch

Online-Betrug mit vorgekauten Liebeserklärungen!

Wie der Liebesbetrug im Internet konkret abläuft, erklärt unsere Kooperationspartner von der WATCHLIST INTERNET

Immer wieder bekommt mimikama Anfragen zu Scamming-Fällen, zum Beispiel Kontaktaufnahmen über die Facebook-Chatfunktion, die aufmerksamen Usern dubios erscheinen.

In der modernen Internetsprache nennt man dies dann “Scamming” (engl. scam “Betrug”), in Deutschland und Österreich aber auch unter dem Begriff “Vorschussbetrug” bekannt. Zumeist nehmen Scammer per E-Mail oder Chatanfragen Kontakt zu ihren Opfern auf. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Formen von Betrugsmaschen definiert, doch haben sie alle eines gemeinsam:

Der Weg zum vermeintlichen Glück führt nämlich über Vorauszahlungen an den Betrüger.

Fazit:

Niemals einem Menschen Geld überweisen, den man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat! Internetbekanntschaften, die mit der Zeit nach Geld fragen oder sonstige Forderungen stellen, immer misstrauisch gegenüberstehen. Das Bauchgefühl sagt einem meistens schon von Anfang an, wenn etwas einen dubiosen Nachgeschmack hat.

Brechen Sie ggf. den Kontakt SOFORT ab. Auch wenn sich die Strafverfolgung von solchen Betrügern sehr schwierig gestaltet, da diese meist aus dem Ausland agieren, sollten Opfer bei der Polizei Anzeige erstatten.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady