Ein leerer Akku: Ärger ist vorprogrammiert

Faktencheck: So hält der Handy-Akku länger!

Von | 16. Juli 2019, 11:23

Tipps für weniger Stromverbrauch: Wenn der Akku gefühlt ständig leer ist, kann das mit dem alltäglichen Gebrauch zu tun haben. Checked4you hat ein paar Tipps für dich, wie der Akku länger im Saft bleibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um Power im Phone zu sparen, könnt ihr unter anderem Hintergrundfunktionen abschalten und die Displayhelligkeit runter drehen.
  • Moderne Akkus sollten nie komplett leer werden und auch bei Nichtgebrauch immer mal geladen werden.
  • Auch die Temperaturen spielen beim Aufladen eine Rolle.
  • Und dann ist da noch die „80-Prozent-Regel“, die den Akku länger leben lassen soll …
  • Gerade bei Smartphones gibt es jede Menge Dienste, die Saft brauchen, wenn sie an bleiben – die GPS-Ortung, WLAN oder auch Bluetooth gehören dazu. Also besser dann einschalten, wenn man den jeweiligen Dienst braucht.
  • Ständige Kommunikation: Anwendungen, bei denen laufend Daten synchronisiert, gesendet und empfangen werden, hauen richtig was weg. Dazu gehören z. B. Mail-Funktionen oder Facebook- und Twitter-Apps. Wer richtig Akku sparen will, versucht das zu deaktivieren – bei Android z. B. bei den „Konten“ oder auch in den Einstellungen der jeweiligen App.
  • Nicht jede App braucht gleich viel Energie – Spiele z. B. sind oftmals besonders hungrig. Und wenn man sie dann noch ständig unterwegs aktiv lässt und obendrein noch GPS braucht … Ihr wisst schon, auf welche Spiele-Apps das zutrifft 😉
  • Alles, was blinkt, fiept, leuchtet oder vibriert braucht auch ordentlich Strom: Es gibt viele solcher Stromfresser, die man deaktivieren oder zumindest verkürzen kann: Display-Beleuchtung (ein wenig Dimmen spart ganz schön!), Bildschirmschoner, Vibrationsalarm, Tastentöne … Aber auch unbemerkt im Hintergrund weiterlaufende Programme ziehen Saft.
  • Auf guten Netzempfang achten! Denn: Guter Empfang = weniger Verbrauch. Dann ist weniger Leistung nötig, um den Netzkontakt aufrecht zu erhalten. Obendrein ist die Handy-Strahlung bei gutem Empfang auch geringer.
  • Bei Neueinwahl ins Netz wird mehr Strom benötigt als sonst, deshalb das Handy nicht andauernd ein- und ausschalten. Nur bei längerem Nicht-Gebrauch sollte man es eher ganz ausmachen, das spart dann natürlich auch Strom.
  • Auf die Temperatur achten – mitten in der Sonne zu liegen ist gar nicht gut für den Akku. Zu kalt aber auch nicht: also nicht nachts im Winter auf dem Balkon liegen lassen! Mehr dazu haben wir in unseren Texten Hitzeschutz fürs Smartphone und Kältetipps fürs Smartphone.

Außerdem: Man hört immer noch ab und zu den Tipp, seinen Akku möglichst ganz leer werden zu lassen, bevor man ihn wieder auflädt, um den „Memory-Effekt“ zu vermeiden. Aber zeitgemäße Akkus sind für diesen Effekt nicht mehr anfällig.

Im Gegenteil: Moderne Akkus mit Lithium-Ionen gehen sogar schneller kaputt, wenn sie komplett entladen werden. Deshalb sollten solche Akkus auch bei Nichtgebrauch alle paar Wochen mal bis etwa 60 % geladen werden. Überhaupt, meint unter anderem die Stiftung Warentest, sei es besser, Akkus lieber nur teilweise (bis etwa 80 %) zu laden als sie stundenlang mit Strom voll zu pumpen.

Es gibt dazu aber auch andere wissenschaftliche Aussagen. Angst vor Überladung muss man nicht haben, denn in der Regel sorgt eine Abschaltautomatik dafür, dass ein voller Akku nicht weiter geladen wird.

Und schließlich gilt noch der Umwelt-Hinweis: Wenn der Akku dann doch mal endgültig platt ist, nicht in die normale Mülltonne damit! Mehr dazu findet ihr hier.

Quelle: checked4you
Artikelbild: SHutterstock / Von Antonio Guillem
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