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Der Volkssport “weißer Bulli” hat sich passend für die Weihnachtszeit in rot gekleidet und teilt sich nun im roter großer Bus, bzw. Sprinter durch Facebook. Jedoch verbergen sich hier keine Kindesentführer!

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Mimikama: Fake

Betroffen ist dabei vornehmlich der nordhessische Raum um Korbach, da in dem Text die Gemeinde Battenberg erwähnt wird.

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Um diesen Text handelt es sich:

„Hallo an alle Eltern, haltet die Augen auf. In Battenberg und Umgebung fährt ein roter großer Bus/Sprinter umher mit dunkel getönten Scheiben. In dem Auto sitzen drei Erwachsene ausländische Männer mit Dortmunder Kennzeichen. Diese Männer haben von meiner Kollegin und deren Nachbarin die 9- und 10-jährigen Kinder verfolgt nach Schulschluss. Die Ausländer sind den Kindern von der Schule nach Hause erst per Auto und zum Schluss zu Fuß bis nach Hause gefolgt. Sie sind noch eine Weile um das Haus herum gefahren und haben die Umgebung erkundet. Die Kollegin hat die Polizei verständigt und die Polizei sagte vor drei Tagen kam wegen genau demselben roten Auto ein Anruf. Dies ist kein Scherz. Heute erst passiert. Seit wachsam!“


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Diese Meldung ist ein Fake!

Die Kategorie “weißer Transporter” ist um einen weiteren Mythos gewachsen, gemäß der HNA sagt die Polizei Waldeck-Frankenberg: „Da ist nichts dran“ Zumindest entführen diese Personen keine Kinder.

Siehe dazu auch:

Die Polizei teilt uns mit:

Vermutlich entstammt dieser Fake aus einer missverstandenen Warnmeldung, denn die Fahrer des roten Transporters haben es nicht auf Kinder abgesehen, sondern stehen unter Verdacht, sogenannte „reisende Handwerker“ zu sein.

Sehr geehrter Herr [ZDDK/Mimikama],

am Freitag, den 27.11.2015  haben wir eine Meldung über reisende Handwerker in einem roten Transporter mit DO-Kennzeichen für den  Bereich Frankenberg-Viermünden herausgegeben.

Vermutlich wurde die alte bekannte Hoax-Meldung mit der Sichtung dieses Transporters vermischt. Bislang liegen uns aber keine Meldungen darüber vor, dass tatsächlich Kinder angesprochen wurden.

Mit freundlichen grüßen

Volker König

Es handelt sich bei dieser Warnung um folgende Pressemitteilung:

POL-KB: Waldeck-Frankenberg – Polizei warnt vor reisenden Handwerkern

Korbach (ots) – Die Polizei warnt vor reisenden Handwerkern. Immer wieder bieten reisende Handwerker ihre Dienste direkt an der Haustür an. Mal sind es die sogenannten Teerkolonnen, mal Dachdecker, die Regenrinnen oder die Dacheindeckung erneuern oder reparieren wollen.

So auch in den letzten Tagen im Bereich Frankenberg-Viermünden geschehen. Hier haben drei rumänische Arbeiter ihre Dienste zur Erneuerung von Dachrinnen angeboten. Zielgruppe dieser Trupps sind in der Regel ältere Menschen. Zunächst wird ein geringer Preis vereinbart, nach Abschluss der Arbeiten oft ein wesentlich höherer Preis gefordert.

Da alle Absprachen mündlich erfolgen und auch keine schriftlichen Rechnungen vorliegen, ist der Nachweis eines Betruges oftmals schwierig. Immer wieder warnt die Polizei davor die Leistungen reisender Handwerker in Anspruch zu nehmen.

Im Fall einer Reklamation sind die Firmen nicht erreichbar, eine gesetzliche Gewährleistung quasi nicht durchsetzbar.

Jörg Dämmer Polizeioberkommissar

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Pommernstr. 41
34497 Korbach
Pressestelle