-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Die Killerclowns 2016. Es nimmt kein Ende. Abermals taucht eine neue Nachricht auf, die im Moment vorzugsweise via WhatsApp versendet wird.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

image

Der Inhalt der Nachricht als Wortlaut:

HALLOWEEN 2016
Wie wir alle wissen, sind die sogenannten ,,Grusel – oder Killerclowns“ aus der USA nach Deutschland gekommen um uns in Angst und Schrecken zu versetzen.
Der Hintergrund dafür ist wahrscheinlich der neue Film ,, The Purge „. Darin ist für eine Nacht wirklich alles erlaubt.
Man wird in der Zeit von 19:00 Uhr bis nächsten Morgen um 7:00 Uhr für nichts bestraft. Morde inklusive!

Bereits in Deutschland wurden 7 Vorfälle der ,,Horrorclowns“ gemeldet, wo die Clowns mit Kettensägen, Baseballschläger, Messer und Pistolen zum Vorschein getreten sind um die Leute zu erschrecken und auch zu verletzen!
In der Region Greiswald, Essen und Köln wurden bereits Clowns Gesichtet und auch Angriffe auf Menschen verübt!
In der Nacht vom 31.10. – 01.11. Planen diese eine sogenannte ,,Säuberung“.
Leute die mit ihren Kindern um die Häuser ziehen werden gebeten, bei Anbruch der Dunkelheit die Heimreise anzutreten, Türen und Fenster zu verriegeln und das Haus oder die Wohnung nach Möglichkeit nicht mehr zu verlassen!
Wenn Sie jedoch einen Clown sehen, sind folgende Punkte zu beachten:

1. Laufen Sie weg und bringen Sie sich und andere in Sicherheit!
2. Wählen Sie den Notruf 110 !
3. Machen Sie andere Passanten auf sich aufmerksam durch laute Hilferufe oder schreien Sie Feuer !

Dies ist kein Spaß mehr! Clowns sollen uns zum Lachen bringen und uns nicht in Todesangst versetzen!
Wichtige Informationen werden noch im Radio oder Fernseher bekannt gegeben.
❗Schicke diese Nachricht an alle deine Kontakte um sie auch zu warnen ❗

Was wir zu diesem Thema zum widerholten Male sagen können ist…

  1. Es handelt sich unserer Meinung nach um einen sogenannten Verängstigungsbullshit. Wir selbst haben darüber das erste Mal bereits am 11.10.2016 hier berichtet
  2. Menschen versetzen sich dabei gegenseitig in Angst und ergreifen teilweise auch Eigeninitiativen
  3. JA es gibt Menschen, die sich durch diese ganzen Meldungen nun “berufen” fühlen anderen einen Schrecken einzujagen, indem sie sich nun verkleiden.
  4. Es gibt aber auch Fälle die bei der Polizei angezeigt wurden, diese sich aber am Ende als eine “ausgedachte Geschichte” heraus gestellt haben.
  5. Und dann gibt es noch Nutzer, die nichts anderes zu tun haben, als Geschichten zu erfinden und diese im Netz zu teilen. Auch über diese haben wir hier im Falle Köln oder hier im Falle ganz vieler anderer Orte berichtet.

Fazit

Ja es mag Fälle geben wo Clowns gesichtet wurden. Es gibt aber mehr Fälle an Fakes und Falschmeldungen im Netz als ECHTE Sichtungen und Anzeigen.

Wie soll ich mich nun verhalten?

Sollten sie im Netz auf solche Meldungen stoßen, dann prüfen sie immer zuerst die Quelle, die diese Behauptung veröffentlicht hat. Im Moment gibt es für einen Großteil der Fakemeldungen ein Indiz und zwar die URL: www.24aktuelles.com, über die wir hier ausführlich berichtet haben.

Sollten sie wirklich auf so einen Clown treffen dann:

  1. Rufen sie sofort die Polizei
  2. Bleiben sie ruhig und provozieren sie den Clown nicht. Im Normalfall handelt es sich um einen sehr schlechten Scherz des Clowns.
  3. Rufen sie laut um Hilfe und / oder bittet Leute, die sich in Eurer Umgebung befinden um Hilfe
  4. Versucht den Clown NICHT zu überwältigen.

Außerdem:

Sollte Ihr Kind so eine Nachricht bekommen, dann sprecht mit ihm darüber

Information an die CLOWNS selbst:

Die Polizei findet dieses Verhalten so gar nicht lustig. Ihr selbst bewegt Euch ganz nah am Rande der Legalität. Dieses Verhalten kann strafbar sein, auch wenn ihr das nur für einen Scherz alles haltet.

Es kommen Straftaten wie Bedrohung, Nötigung oder versuchte bzw. vollende Körperverletzung oder sogar gefährliche Körperverletzung in Betracht, da sich das Opfer bei der Flucht in Todesangst möglicherweise verletzt.

Quelle: u.a. Polizei Mannheim