Bei einer Kontrolle am Münchner Bahnhof wurden Polizisten von rund 50 Jugendlichen beleidigt, eingekreist und bedrängt – eine kurzzeitige Sperrung des Bahnhofs war notwendig

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Einmischen in Amtshandlungen ist für die Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen leider ein gewohntes Bild geworden. Am Sonntagmorgen (30. Oktober) eskalierte eine Personalienfeststellung am Münchner Ostbahnhof.

Kurz vor ein Uhr hielten sich ca. 40 bis 50 Jugendliche und Heranwachsende im Bereich eines Schnellrestaurantes am Eingang des Ostbahnhofes auf.

Nach Angaben von DB-Sicherheitsmitarbeitern kam es dabei zu verbalen bis kleineren körperlichen Auseinandersetzungen.

Als eine Streife der Bundespolizei, eine Person, einen 18-Jährigen aus Ramersdorf, der von DB-Mitarbeitern als Hauptaggressor benannt worden war, einer Kontrolle unterzog, eskalierte die Lage.

Die Personengruppe ging massiv verbal, äußerst aggressiv und provozierend gegen die Beamten vor und bedrängten diese.

Eine Kontrolle konnte nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte durchgeführt werden.

Durch die Personengruppe war die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des Haupteinganges so massiv gestört, dass eine kurzzeitige Sperrung des Einganges erfolgte und der gesamte Bereich geräumt wurde.

Dabei kam es zu einer Gruppenbildungen, aus der heraus die Bundespolizisten verbal, u.a. mit „Fuck Police“-Rufen, angegangen wurden.

Polizeiliche Maßnahmen wurden konsequent missachtet und mussten stets mit Zwangsandrohungen durchgeführt werden.

Erst durch die massive Unterstützung weiterer Streifen von Bundes- und Landespolizei konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.

Einsatzbilanz: 20 Beamte Bundes- und 12 Landespolizei sowie 7 DB-Sicherheitsmitarbeiter.

Quelle:  Polizei München

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