Die „Grüß dich“ oder „Wie geht es dir“ E-Mails

Von | 25. Juli 2019, 10:17

Immer wieder Werbung zu Kryptowährung! Die Hintermänner solcher Webseiten lassen keine Möglichkeit unversucht, Nutzer zu einer Investition in Bitcoins und ähnliches zu drängen.

Egal, ob als gesponserter Werbeeintrag auf Facebook oder als E-Mail – von diesen Fake News lässt man am besten die Finger!

Mittels prominentem Namen und unglaublicher Erfolgsgeschichte versuchen die Hintermänner solcher konstruierten News-Seiten Nutzer nämlich auf dubiose Bitcoin-Plattformen zu locken.

In diesem Fall versucht eine gefälschte „Zeit Online“-Webseite dem Nutzer weiszumachen, dass Frank Elstner mit Kryptowährung reich geworden wäre.

Pseudoredaktioneller Inhalt

Oft werden bei solchen gefälschten NEWS-Seiten auch Logos abgebildet, die den Eindruck vermitteln, die Erfolgsstory wäre bereits auf verschiedenen Kanälen publiziert worden. Dies ist jedoch nicht wahr. Bei dem kompletten Artikel handelt es sich um „fabricated content“ – also um einen pseudoredaktionellen Inhalt.

Bitcoin-Plattformen

Bei dieser Plattform geht es konkret um den Handel mit binären Optionen in Form von Bitcoins oder anderen Währungseinheiten. Dies ist nicht illegal, jedoch sprechen die gefälschten Erfahrungsberichte angeblicher Nutzer der Plattform stark gegen die Seriosität der Plattform!

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Der Handel mit binären Optionen ist ein hoch riskantes Modell, welches teilweise auch außerbörslich angeboten wird. Definitiv kein Produkt für Anfänger!

Bei binären Optionen können zwei Aktionen eintreten:

  1. Das vorhergesagte Ereignis tritt ein, wodurch Händler/innen eine im Vorhinein festgelegte Summe erhalten.
  2. Das vorhergesagte Ereignis tritt nicht ein, wodurch Händler/innen einen Verlust erleiden.

Bei dem Handel mit binären Optionen können Nutzer Geld verdienen, sofern sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen. Der Online-Handel mit binären Optionen ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Beispielsweise könnt ihr keine Gewinnauszahlung erhalten, an Anbieter geraten, die Kurse manipulieren, oder eure persönlichen Daten dienen für Verbrechen unter Eurem Namen, da die persönlichen Daten des Nutzers in die Hände des Betreibers gelangen.

Genaue Details und mehr Informationen zu diesem Thema findest du hier.

Ergebnis:

Mit einem Clickbait (bekanntes Gesicht und eine Wahnsinns-Erfolgsstory) locken die Betreiber Nutzer auf ihre Webseite und präsentieren dort Fabricated Content im Design von ebenso bekannten Medienhäusern.

Grundsätzlich geht es hier um Online-Handel mit binären Optionen – wobei hier viel Wissen und Erfahrung notwendig ist, um tatsächlich das große Geld zu machen. Zudem zahlen solche Plattformen die Gewinne nicht, selten oder nur teilweise an die Nutzer aus.

Artikelbild: Shutterstock / Von Pranch
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