Reutlingen – Eine verdächtige Wahrnehmung an einem Berufsschulzentrum in der Steinbeisstraße hat am Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften geführt.

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Gegen 10.30 Uhr wurde von der Schulleitung Amok-Alarm ausgelöst, nachdem mehrere Schüler von einem Mann berichteten, der in die Schule gelaufen sein soll. Dieser hätte die Schüler angesprochen und etwas gefragt, was diese aber nicht verstanden. Als der Mann in Richtung Schulgebäude ging, soll er eine Schusswaffe im Hosenbund getragen haben. Kurze Zeit später habe der Tatverdächtige das Gelände in unbekannte Richtung verlassen und sei möglicherweise mit einem Motorrad weggefahren.

Die Polizei rückte sofort mit zahlreichen Kräften, darunter auch Spezialeinsatzkräfte sowie zwei Polizeihubschrauber aus. Das Schulzentrum wurde großräumig abgesperrt, durchsucht und die Schüler nachdem eine akute Gefährdung ausgeschlossen werden konnte, auf den angrenzenden Sportplatz gebracht. Dort hatten die Polizei und der Rettungsdienst einen Sammelplatz eingerichtet, an dem die Schüler betreut wurden und bei Bedarf Hilfsangebote in Anspruch nehmen konnten. Insgesamt wurden etwa 670 Personen von den Einsatzkräften betreut. Personen wurden nicht verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung vor.

Beschreibung

Die Kriminalpolizei sucht nun nach einem etwa 17 bis 19 Jahre alten Mann. Er soll etwa 175 bis 180 cm groß und schlank gewesen sein. Er hatte einen dunklen Teint und einen Drei-Tage-Bart. Bekleidet war er mit einem blauen T-Shirt und einer knielangen, beigen Hose. Er führte angeblich eine schwarze Pistole mit sich.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde zunächst eine verdächtige Person festgenommen, die aber nach eingehender Überprüfung nichts mit der Tat zu tun hatte und wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte.

Die Kriminalpolizei Esslingen bittet unter der Telefonnummer 0711/3990-330 um sachdienliche Hinweise.

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