Allo – Googles Instantmessenger! Google hat mit “Allo” neben Hangouts nun einen weiteren eigenen Messenger. Dieser soll durch sein Layout vor allem jüngere Nutzer ansprechen.

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Unser Autor Lars hat die App getestet.

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Anmeldung

Die Anmeldung funktioniert über die eigene Telefonnummer. Hat man diese eingegeben wird per SMS ein Code auf das Handy geschickt, der den Messenger freischaltet. Direkt danach kann der Anzeigename (Nickname) eingegeben werden und ein Selfie als Profilbild aufgenommen werden.

Aufbau und Layout

Der Aufbau und das Aussehen erinnern sehr an den von Whatsapp. Nutzer der Facebook-Tochter werden sich sofort zurecht finden.

Schön: Die Benutzeroberfläche ist unglaublich aufgeräumt. Auf alle überflüssigen Symbole wurde verzichtet. Konversationen werden direkt auf dem Eingangsbildschirm als Liste eingeblendet und können per Tab auf den Bildschirm aufgerufen werden.

Neben der Suchleiste, die das schnelle Filtern der Kontakte erlaubt, befindet sich das aus vielen Browsern bekannte “Strichmenü”.

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Über dieses kann man auf verschiedene Menüpunkte wie das eigene Profil oder die Einstellungen der App zugreifen.

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Das Chatmenü ist ebenfalls sehr intuitiv. Über das “+” kann man Dateien versenden, Sprachaufnahmen und das versenden von Emojis sind ebenfalls Standardfunktionen.

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Funktionen

Allo bietet alle Standardfunktionen die jeder Messenger besitzt. Das hervorstechende Merkmal ist Googles Assistent.

Dieser soll, ähnlich wie Microsofts “Cortana”, ein Alleskönner sein, der dem Nutzer News anzeigt, bei der Navigation hilft und Notizen anlegt. Momentan existiert allerdings nur eine Vorabversion (“Preview”).

Diese ist nicht mehr als eine Kontext-Suche, dh. statt Einzelnen Suchbegriffen verwendet sie Fragen und Sätze. Nach und nach sollen die Googledienste wie Notes, Drive und Maps mit dem Messenger verbunden werden, sodass die Funktionen erweitert werden. Einstweilen ist der Assistent allerdings nur ein nettes Spielzeug sowie “versteht” Allo im Moment nur Englisch und “lernt” erst gerade die deutsche Sprache Smiley

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Datenschutz

Der Datenschutz ist bei Allo sehr zwiespältig. Einerseits wird dem Nutzer gleich zu Anfang klar gemacht, dass die eigene Kontaktliste verwendet wird. Etwas, das bei Whatsapp stark kritisiert wurde. Andererseits sollen Chats mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung angeboten werden.

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Fazit

Der Messenger “Allo” bietet interessante Ansätze und sollte vor allem im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen im Auge behalten werden.

Für Nutzer die viel wert auf Datenschutz legen ist er zwar keine Option, allerdings bietet er große Vorteile durch Zukünftige Synergien mit anderen Googlediensten und ist somit auch für Menschen interessant, die die diese gerne und viel Nutzen und sich schon immer Gewünscht haben sie in einer App zusammengefasst zu bekommen.

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