POL-BN: Trickbetrug in Bonner Weststadt / Günstige Smartphones entpuppten sich als „Stein-Version“ / Polizei bittet um Hinweise


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Unbekannte boten einem 23-jährigen Mann in Bonn zwei  iPhones für insgesamt 400 € an. Als er die Kartons auspackte, fand er jedoch lediglich zwei Steine.

Die Polizei schreibt in ihrem Pressebericht:


Bonn (ots) – Einen dreisten Trickbetrug im Bereich der Immenburgstraße in der Bonner Weststadt registrierte die Bonner Polizei in den Abendstunden des 04.03.2016:

Gegen 20:15 Uhr wurde ein 23-Jähriger, der im Bereich der Immenburgstraße gemeinsam mit einem Bekannten unterwegs war, von zwei bislang unbekannten männlichen Personen angesprochen. Die Unbekannten zeigten dem 23-Jährigen zwei augenscheinlich unbenutzte Smartphone der neuesten Generation und boten ihm die beiden Geräte für insgesamt 400 Euro zum Kauf an. Der junge Mann erklärte sich einverstanden und ging zunächst mit seinem Bekannten zu seinem in der Nähe abgestellten Pkw, um dort den geforderten Bargeldbetrag zu holen, den er dann an die beiden Verkäufer der Handys übergab. Der 23-Jährige erhielt im Gegenzug die beiden vermeintlichen Smartphones, die jeweils in ein Lederetui gesteckt waren und ging dann mit seinem Bekannten zurück zu seinem Fahrzeug. Als er die gerade erworbenen Smartphones in Augenschein nehmen wollte, stellte er fest, dass in den beiden Handyhüllen nur Steine steckten (siehe Foto). Die beiden „Verkäufer“ hatten sich bereits in Richtung Karlstraße/Endenicher Straße entfernt. Die von der alarmierten Polizeistreife eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung der beiden Betrüger, zu denen auf der Grundlage von Zeugenangaben die nachfolgenden Beschreibungsmerkmale vorliegen:

beide 1,70 bis 1,80m groß

dunkel gekleidet

etwa 30-40 und etwa 25 Jahre alt

der jüngere der beiden Täter trug eine Mütze mit einem roten Streifen

Das zuständige KK 24 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0228 / 150 zu melden.

(Quelle: Polizei Pressebericht)

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