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Skandal in Deutschland – Gibt es diese Bierflaschen tatsächlich?

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Wir erhielten Anfragen zu einem Statusbeitrag auf Facebook. Es geht dabei um einen angeblichen Skandal in Deutschland – die Firma “Eichbaum” druckte die Flagge Saudi-Arabiens auf einen Teil der Kronkorken ihrer Bierflaschen und verärgerte damit nicht nur Angehörige des islamischen Glaubensbekenntnisses.

Um diesen Beitrag geht es:

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Bild im Klartext:

SAKANDAL IN DEUTSCHLAND

Zur Info für euch: Die Bier-Brauerei Eichbaum (BRD) verbreitet für die alkoholisierten Fußball-Fans jetzt Kronkorken mit dem islamischen Glaubensbekenntnis !!! Die Firma „Eichbaum“ (Käfertaler Str. 170, 68167 Mannheim) argumentiert diesbezüglich: „Saudi-Arabien“ nimmt an der Fußball-WM 2018 teil und deshalb drucke man die Fahne „Saudi-Arabiens“ (welche die Shahadah enthält) auf die Kronkorken der Bierflaschen – siehe Foto. Unser Kommentar: Das ist ekelhaft und blasphemisch !!! [Falk Nachrichten]

Handelt es sich um einen Fake?

Nein. Es handelt sich um keinen Fake.

Im Rahmen einer Marketing-Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 hatte eine Mannheimer Brauerei Bierflaschen mit Flaggen der diesjährigen WM-Teilnehmer bedruckt. Unter anderem auch mit der Flagge Saudi-Arabiens – und dadurch mit dem Glaubensbekenntnis des Islam.

Das Unternehmen erhielt kurz darauf viele erzürnte Reaktionen empörter Menschen, die die Aktion als “respektlos und beleidigend” empfanden.

Eichbaum verfasste daraufhin ein Entschuldigungsschreiben und postete dies am 09. Mai 2018 auf Facebook. Doch auch diese Maßnahme besänftigte den Ansturm nicht. Laut T-Online hatte ein türkischstämmiger Mann aus Ludwigshafen mit seinem Facebook-Posting die Welle losgetreten.

Das Unternehmen entschied, die weitere Produktion mit den Länderkorken einzustellen. Darüber hinaus werden alle aktuellen Paletten im Handel gesichtet und betroffene Flaschen aussortiert. Auf Anraten der Polizei bzw. des zuständigen Staatsschutzes beugte das Unternehmen weiteren möglichen Beleidigungen vor und entfernte den Ursprungspost.

Hier das aktuelle Statement der Brauerei:

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