Und diese Fake News sind gleichzeitig noch als gesponserter Beitrag auf Facebook zu sehen. Das ist eine recht interessante Beobachtung, denn Bisher haben viele dieser Fake News das Label “Gesponsert” getragen.

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Facebook verdient also letztendlich an diesen Beiträgen mit, die sich zweifelsfrei als klassische Fake News identifizieren lassen. Es handelt sich bereits im Teaser um irreführende Informationen, die auf Facebook als gesponserte Beiträge auf eine Webseite verweisen, die sich zudem dreist den Namen und das Logo einer bekannten Zeitung zu eigen macht.

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Denn ein Klick auf den gesponserten Beitrag öffnet eine Webseite, die sich als Rheinische Post ausgibt. Doch dies ist kein Artikel der Rheinischen Post, sondern die Besucher sollen irritiert werden.

Inhaltlich feht es darum, wie man viel Geld ohne großen Einsatz gewinnen kann. Aufgeblasen mit angeblichen Interviews und Statistiken, sowie auch einem Konstrukt aus Nutzerkommentaren wirkt dieser Inhalt zunächst redaktionell und auch seriös, doch das ist eben die Fake News.

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Pseudoredaktionell!

Letztendlich ist es eben ein pseudoredaktioneller Inhalt.

Alle Merkmale einer echten Fake-News liegen hier vor. Gleichzeitig auch so unpolitisch, wie sie nur sein können, sprechen diese Fake-News lediglich den Wunsch nach “Haben” an.

Berlin – Seit Januar haben 39 Deutche über 25,000 Euro oder mehr allein an einem Online-Casino gewonnen. Das ist unerhört. Wir erreichten zuerst Jennifer (Bild oben), die über 232.000 Euro gerade gewonnen hatte. Das erwies sich zunächst ein wenig schwer zu sein, weil sie sofort auf Hawaii feiern ging. Aber wir haben sie schließlich getroffen.

Was wir hier vorliegen haben:

  • ein pseudoredaktionell erstellter Inhalt, der keinen Wahrheitsgehalt trägt
  • eine Darstellung in Form einer News/Nachrichtenwebseite, die jedoch letztendlich keine ist
  • Inhalt spricht ein Verlangen/eine Angst (in diesem Falle nur Verlangen) an
  • dem Verfasser ist der Inhalt egal, es geht darum, Werbung anzuzeigen, bzw. Werbelinks wirksam einzubauen

44 Provisionslinks

Quer durch den Artikel ist unter den verschiedensten Schlagworten immer derselbe Provisionslink hinterlegt, mit dessen Hilfe auf eine weitere Webseite geleitet wird.

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Bei dieser Webseite handelt es sich, natürlich thematisch passend, um ein Onlinecasino, zu dem schon eine Reihe von Fake News existieren, in denen Provisionslinks eingebaut sind.

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Wer ist nun dafür verantwortlich?

Die Verfasser ieser Fake News sind so weit anonym, sie verdienen lediglich Geld damit, wenn jemand aufgrund der pseudoredaktionellen Inhalte tatsächlich sich bei dem Onlinecasino anmeldet. Dafür gibt es dann eine Provision (hier ein paar Beispiele für diese Art der Affiliate Programme: https://www.offervault.com/zodiac-affiliate-programs/). Insofern kann man sagen: je überzeugender die Fake News gestaltet ist, desto eher dürfte Besucher dazu geneigt sein, sich auf der Folgeseite zu registrieren.

Wer also am besten lügt, bekommt die meiste Provision in diesem Falle.

Und Facebook?

Facebook verdient daran am Ende mit, da sich die Verfasser von Fake News Reichweite erkaufen und sich ihre Artikel als gesponserte Beiträge darstellen lassen. So kann´s gehen.

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