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Charlottenburg-Wilmersdorf – Wiederholt griff gestern Morgen ein Mann Polizisten in Wilmersdorf an. Gegen 7.30 Uhr wurde die Polizei zur Kreuzung Konstanzer Straße Ecke Brandenburgische Straße alarmiert.

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Dort wartete der 51-Jährige Anrufer und teilte den Polizisten mit, dass sein Ehemann ihm gegenüber geäußert habe, sich das Leben nehmen zu wollen. Kurz darauf erschien der 43-jährige Ehepartner und schrie sofort die Einsatzkräfte an, ihn zu erschießen. Versuche ihn auch mit Hilfe seines Mannes zu beruhigen schlugen fehl. Nur mit Mühe gelang es den 43-Jährigen zu hindern, auf die Fahrbahn zu rennen. Als zwei Beamte beruhigend einige Schritte näher heran gingen, schlug der Aufgebrachte sofort einem Polizisten gegen den Hals und riss einem weiteren dessen Reizstoffsprühgerät von der Einsatzweste.

Die Polizisten versuchten nun den Mann zu fixieren. Dieser schlug erneut gezielt auf sie ein, wobei er einem mehrfach gegen dessen Hals schlug. Erst als weitere Unterstützungskräfte eintrafen, konnte der 43-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt werden. Wenig später gelang es diesem jedoch, sich von der Trage eines mittlerweile angeforderten Rettungswagens zu befreien und schlug und trat erneut wild um sich, so dass die Einsatzkräfte gezwungen waren, Reizgas gegen ihn einzusetzen. Erst dann konnte er erneut auf die Trage gebracht werden.


Im Rettungswagen wiederholte er sein Ziel sich das Leben nehmen zu wollen, so dass er erneut zur Behandlung in eine entsprechende Klink gebracht wurde. Wegen der schwere seiner Verletzungen musste ein Beamter vom Dienst abtreten, ein zweiter verblieb leicht verletzt im Dienst.

Diesem Einsatz gingen bereits polizeiliche Maßnahmen am 30. September in der Ballenstedter Straße voraus, in denen der 43-Jährige Polizisten mit einem Messer bedrohte. Auch hierbei gelang es nur mit enormer Kraftanstrengung und unter Einsatz zahlreicher Polizisten den 43-Jährigen zu fixieren. Bei diesem Einsatzgeschehen wurden vier Polizisten durch den Gewalttätigen leicht verletzt, unteranderem durch einen Biss. Daraufhin wurde der Mann in einem Krankenhaus vorgestellt. Der diensthabende Arzt lehnte eine Aufnahme ab.

Der 43-jährige Gewalttäter muss sich nun wegen wiederholten Körperverletzungen, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Hausfriedensbruch verantworten.

Quelle: Polizeipräsident Berlin