Wir können es nicht sagen, was Internetuser dazu bewegt solch geschmacklose Nachrichten zu erstellen, damit diese wiederum auf Facebook immer wieder veröffentlicht werden.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Bereits 2013 haben wir über geschmacklose R.I.P Michael Schumacher Facebook-Seiten berichtet sowie über das angebliche Unfallvideo, bei dem sich am Ende ein Trojaner dem Nutzer untergejubelt wurde.

10.3.2015: Abermals wird so ein geschmackloser Statusbeitrag geteilt:

image

Klickt ein User auf den Statusbeitrag, dann öffnet sich eine Webseite aus Spanien.

image

Hier steht:

Trauer um die Sportwelt: Die Familie Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher angekündigt seinem Tod in einer Pressekonferenz

Klickt nun ein User auf den “Play-Button”, dann wird dieser aufgefordert, diesen Beitrag zunächst auch einmal zu teilen.

Durch das Facebooktypische Layout, muss der User nicht mal der Sprache mächtig sein um zu erkennen, dass er den Beitrag teilen sollte.

image

image

Danach bekommt der User absolut nichts zu sehen. KEIN VIDEO!

Nach wenigen Sekunden wir der User aber auf die Startseite umgeleitet.

image

Diese Seite ist voll mit Sex-Videos.

Fazit:

Mit einer geschmacklosen Meldung wird dem User vorgemacht, dass Michael Schumacher 2015 verstorben sei. Die Seite selbst stammte aus Spanien und hat nur diesen einen Beitrag (den Titel) auf Deutsch übersetzt. Die restlichen Videos (alles Sexvideos) haben eine spanische Überschrift. Ziel der Betreiber dürften es sein, mit dieser fiesen Masche, Nutzer auf Ihre Webseite zu locken.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady