Ostalbkreis – Mit einer Masche, die im Rahmen von Internetbetrügereien schon komplett verschwunden schien, wurde ein 83-jähriger Aalener betrogen. Er wurde im Bereich des Hallenbades aus einem Auto heraus angesprochen.

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Über eine vorgetäuschte zurückliegende Bekanntschaft kam man ins Gespräch, der angeblich gar nicht so Fremde erzählte ihm, dass er Lederwaren im Auto hat, die „übrig“ sind. Man kam sich näher und irgendwie landete man zusammen im Wohnhaus des Seniors. Dort schenkte der neue, alte Bekannte der Gattin eine „hochwertige“ Handtasche und weil er ja sowieso zu viel davon hat, dem freundlichen alten Herrn eine „teure italienische“ Lederjacke. Und weil der sehr gepflegte Bekannte so überaus freundlich und großzügig war, konnte man seine Bitte beim Gehen, doch etwas Benzingeld zuzuschießen, da er bargeldmäßig gerade etwas klamm sei, nicht einfach ablehnen.

So wechselten dann 250 Euro den Besitzer, aber man hatte ja auch etwas bekommen. Wie sich dann aber herausstellte allerdings nur eine Polyesterhandtasche aus Fernost und eine Billigstjacke mit einem Phantasielabel. Als sich tags darauf die Zweifel am Schnäppchen oder doch wenigstens am adäquaten Tausch herausstellten, ging der Senior zur Polizei, wo eine Anzeige wegen Betruges aufgegeben wurde.

Beschreibung

Die Kriminalpolizei sucht nun, rund 14 Tage nach der Tat, nach einem etwa 65 Jahre alten Mann, mit meliertem Haar, der sehr gepflegt war, gutes Deutsch mit italienischem Akzent sprach und sich Antonio nannte. Er war unterwegs mit einem blauen Pkw der unteren Mittelklasse, möglicherweise einem Ford Focus, mit italienischer Zulassung.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Aalen unter Telefon 07361/5800 entgegen.

Da erfahrungsgemäß im näheren Umkreis mehrfach versucht wird, mit derselben Betrugsmasche zu landen, bittet die Polizei auch andere Geschädigte oder solche, die zwar angesprochen wurden, aber nicht betrogen wurden, sich zu melden.

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