-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Augsburg – In der letzten Woche beschäftigte eine Betrugsmasche die Augsburger Kripo.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Es gingen vermehrt Anzeigen ein, die dem Phänomen des sogenannten „Finanzagenten“ und des „Paketagenten“ zuzuordnen sind. Jobsuchende stoßen auf verlockende Jobangebote, in denen für leichte Tätigkeiten angemessene Entlohnung in Aussicht gestellt wird. Und das alles ohne persönliches Vorstellungsgespräch!

Klingt gut?

Die Geschädigten übernehmen Versandaufgaben für die im Ausland sitzenden Arbeitgeber.
Bestellte Waren werden auf den Namen des „Paketagenten“ an dessen Adresse nach Deutschland geliefert und dann von diesem an eine vom Arbeitgeber gewünschte Adresse, in aller Regel im osteuropäischen Ausland, weiter geschickt.

Ja und weiter?



Die bestellte Ware wird von den Tätern natürlich niemals bezahlt. Nachweislich hat also der „Paketagent“ die Ware erhalten und wird mit Rechnungen überhäuft, für die er selbst aufkommen muss.

Die „Finanzagenten“ erhalten per Überweisung Geld ihrer Arbeitgeber und müssen dieses „nur“ abheben und anschließend an ein vom Täter angegebenes Konto einzahlen. So ist ein Geldtransfer ohne Probleme möglich.
Der „Finanzagent“ wird so dazu benutzt, die vom Täter unrechtmäßig erlangen Vermögenswerte zu verschleiern.

Die Berufsbezeichnung lautet genau genommen „Geldwäscher“.

Aus mit dem Traum vom vielen Geld.

Was vom Traumjob bleibt, sind meist erhebliche finanzielle Schäden und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Quelle: Polizei Schwaben Nord