Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Augsburg – In der letzten Woche beschäftigte eine Betrugsmasche die Augsburger Kripo.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Es gingen vermehrt Anzeigen ein, die dem Phänomen des sogenannten „Finanzagenten“ und des „Paketagenten“ zuzuordnen sind. Jobsuchende stoßen auf verlockende Jobangebote, in denen für leichte Tätigkeiten angemessene Entlohnung in Aussicht gestellt wird. Und das alles ohne persönliches Vorstellungsgespräch!

Klingt gut?

Die Geschädigten übernehmen Versandaufgaben für die im Ausland sitzenden Arbeitgeber.
Bestellte Waren werden auf den Namen des „Paketagenten“ an dessen Adresse nach Deutschland geliefert und dann von diesem an eine vom Arbeitgeber gewünschte Adresse, in aller Regel im osteuropäischen Ausland, weiter geschickt.

Ja und weiter?



Die bestellte Ware wird von den Tätern natürlich niemals bezahlt. Nachweislich hat also der „Paketagent“ die Ware erhalten und wird mit Rechnungen überhäuft, für die er selbst aufkommen muss.

Die „Finanzagenten“ erhalten per Überweisung Geld ihrer Arbeitgeber und müssen dieses „nur“ abheben und anschließend an ein vom Täter angegebenes Konto einzahlen. So ist ein Geldtransfer ohne Probleme möglich.
Der „Finanzagent“ wird so dazu benutzt, die vom Täter unrechtmäßig erlangen Vermögenswerte zu verschleiern.

Die Berufsbezeichnung lautet genau genommen „Geldwäscher“.

Aus mit dem Traum vom vielen Geld.

Was vom Traumjob bleibt, sind meist erhebliche finanzielle Schäden und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Quelle: Polizei Schwaben Nord

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady