Produktempfehlung: Kaspersky lab

Vorsicht! In den letzten Tagen wurde wieder verstärkt schädliche Werbung auf Webseiten geschaltet. Dieses Phänomen ist nicht neu und tritt nach unseren Beobachtungen vermehrt an Wochenenden auf. Ebenso konnte man in den letzten 60 Stunden vermehrt diese Werbung sehen:


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Es handelt sich dabei NICHT um eine Systemmeldung, sondern um ein Browserfenster, welches sich über den Bildschirm legt und dem Nutzer vorspielt, es handle sich um eine Warnung VOM System, in diesem Falle von Android. Dabei wird vor einem Virus gewarnt, welcher dem Gerät Schaden zufüge. Das stimmt jedoch nicht!

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Wir haben in der Vergangenheit immer wieder vor gefälschten Systemmeldungen gewarnt, die dann anschließend in Abofallen führten. Diese Meldungen behaupten “Akku braucht ein Update”, “Batteriefehler”, “Speicherplatz voll” oder auch “Ihr Andriod in ernster Gefahr” Wenn eine solcher Meldungen sich über den Bildschirm des Smartphones ausbreitet, steckt da meist nichts Gutes hinter.

So auch hier! Diese Art der Warnmeldung gibt es in vielen verschiedenen Varianten, sie haben jedoch alle gemeinsame Merkmale:

  • angebliches Systemproblem
  • geben sich als Systemmitteilung aus
  • liefern die Lösung in einem Link (Button!)
  • sind in Wirklichkeit Browserfenster
  • können in Abos enden / können schädliche APKs herunterladen

Je nach gefälschter Systemmeldung können unterschiedliche Abläufe daran gekoppelt sein:

Schädliche APK

In diesem Falle startet Dateidownload, welcher eine Schadsoftware ist. Diese nistet sich nach der Installation auf dem Gerät ein. Meist öffnet sich nach einem gewissen Zeitraum dann ein Sperrbildschirm, welcher den Smartphonebesitzer zu einer Zahlung erpresst, damit das Gerät wieder nutzbar ist.

Abofalle

Ebenso besteht auch die Möglichkeit, dass keine Datei geladen wird, sondern der Nutzer mit einem Klick ohne sein Wissen einen Abovertrag eingeht. Das ist derzeit eine weit verbreitete Methode, über welche man erst dann informiert wird, wenn es zu spät ist, da die Betrüger gar nicht im Sinn haben, VOR dem Klick auf Kosten hinzuweisen. Nach dem Klick bekommt man eine SMS, in dem zu dem neu abgeschlossenen Vertrag “gratuliert” wird.

Abgebucht wird über sogenanntes WAP-Billing. Das bedeutet, das aufgrund des Klicks auf einen Button, welcher mit einem entsprechenden Script untermalt ist, die Rufnummerndaten des Smartphoneinhabers übersendet werden. Anhand dieser Nummer dürfen nun autorisierte Firmen Abrechnungsbeträge von den Mobilfunkbetreibern über die monatlichen Rechnungen einfordern.

Vorsorglich sollte man auch in Betracht ziehen, generell eine Drittanbietersperre auf die eigene Rufnummer einrichten zu lassen, dann ist die Methode des WAP-Billings ausgeschlossen.