Vorsicht! Eine E-Mail mit dem Hinweis über eine “nicht autorisierte Zahlung über 329,80 EUR an MIFCOM GMBH” ist im Umlauf. Bei dieser gefälschten Mail handelt es sich um eine Falle, in der PayPal-Kunden ihre Zugangsdaten an Betrüger preisgeben sollen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie nach gängigem Vorbild wird der Name einer real existierenden Firma missbräuchlich genutzt, um eine Scheinauthentizität zu erschaffen, damit PayPal-Kunden der Ansicht sind, hier hätte irrtümlicherweise ein Einkauf stattgefunden, den es zu kontrollieren gilt.

Wichtiger Hinweis: Erwähnter Dienst (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Der Inhalt dieser E-Mail lautet im barrierefreien Klartext:

Guten Tag Christine ****!

Eine nicht autorisierte Zahlung über 329,80 EUR an MIFCOM GMBH(billing@mifcom.de) ist uns aufgefallen!
Eine Prüfung der unten stehenden Transaktion hat ergeben, dass sie möglicherweise nicht durch Sie autorisiert wurde. Daher wurde diese Transaktion zurückgerufen.
Sollte sich bestätigen, dass Sie die Zahlung nicht veranlasst haben, ist eine Handlung Ihrerseits erforderlich.

Es kann einige Minuten dauern, bis die Transaktion in Ihrem Konto angezeigt wird.

Phishing!

Recht schnell wird deutlich: es handelt sich bei dieser Mail um einen Betrugsversuch. Beim Laden der Seite blockierte unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security direkt die Darstellung des Inhaltes:

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Ohne Softwareschutz wird man hier auf eine Seite geleitet, welche unter der Adresse “privatkunden.ssl-b.org” lagert. Hier öffnet sich ein Login, welcher PayPal nachempfunden ist.

Vorsicht jedoch: das ist nicht PayPal, sondern eine von Betrügern nachgebaute Webseite!

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Der Besucher der Seite wird dazu aufgefordert, Eingaben zu tätigen. Bitte keine gültigen Daten in diese Login-Felder eingeben, denn diese landen direkt in den Händen unbekannter Betrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-