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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Echte Facebook-Grafiken, authentisch anmutende Namen und eine Markierungsstrategie: Betrüger geben sich AUF Facebook ALS Facebook aus und versuchen, Seitenbetreiber in eine Falle zu locken, bei der sie ihren Facebook-Account verlieren.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Diese Betrugsmethode ist uns bereits im Zusammenhang mit den Begriffen “Facebook Page Manager” und dem “Ads für Facebook” aufgefallen, die völlig parallel abläuft und vermutlich aus gleicher Feder stammt (siehe hier).

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Auch hier sind die Texte und der Ablauf identisch:: die betrügerische Seite “Confirmcheck page” gibt sich als offizielle Facebookseite aus. Um die Aufmerksamkeit diverser Seiten und auch Nutzer zu erlangen, teilt die Seite Confirmcheck page die Statusmeldungen anderer Seiten und versieht den geteilten Beitrag mit einem Text. Dieser Text sieht immer identisch aus und tragen einen Link:

WARNING !
Your page will be disabled.
please-confirm your facebook, to avoid blocking, because someone reported you violate the terms of service facebook .
If you are the original owner of this account, please re-confirm your account to avoid blocking.
please re-confirm your account at the following link :

http://confirmsetting8.at.ua/conf[***].html

If you do not confirm your account, our system will automatically block your account and you will not be able to use it again.
thank you for improving services facebook.

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Das Ziel dieser Teilung liegt natürlich darin, die Seitenbetreiber, aber auch deren Nutze zu irritieren und dahingehend zu manipulieren, dass sie aus Neugier auf den Link klicken.


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Phishingbetrug

Am Ende stellt sich heraus: es geht hier um das Abfangen von Zugangsdaten, im speziellen hier um die Facebook-Zugangsdaten. Der Phishingschutz von Kaspersky Internet Security blockiert die Phishingseite direkt.

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Ohne die Blockade durch den Phishingschutz öffnet sich eine Seite, welche dem mobilen Login von Facebook nachempfunden ist. Dem Besucher wird vorgegaukelt, dass angeblich etwas schief gelaufen sei:

Your account has been found to violate the terms of service, please confirm your account to avoid blocking.

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Vorsicht! Jede Art der hier getätigten Eingaben landet in Betrüger-Datenbanken, welche sich danach in den eigenen Account einloggen können und diesen im Extremfall dann auch inklusive der eigenen Seiten und Gruppen übernehmen können.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.