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Heidekreis – Walsrode – In den vergangenen Wochen und Monaten erhielten auch Bürger aus dem Heidekreis vermehrt Schreiben der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, die einem Haftbefehl täuschend ähnlich sehen.

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In diesen Schreiben werden die Betroffenen unter Androhung einer Haftstrafe zur Zahlung einer „offenen Geldstrafe“ in fünfstelliger Höhe aufgefordert. Zur Vereinbarung einer Ratenzahlung ist ein angeblicher Sachbearbeiter bei der Staatsanwaltschaft mit telefonischer Erreichbarkeit angegeben, mit dem sich die Betroffenen in Verbindung setzen sollen, da ansonsten „die Rechtsprechung unwiderruflich durchgeführt“ werde.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main warnt auf ihrer Internetseite vor den fingierten Haftbefehlen.

Bürgern, die entsprechende Schreiben erhalten, wird dringend empfohlen, weder die genannte Rufnummer zu wählen, noch irgendwelche Zahlungen zu leisten. Bitte wenden Sie sich als Betroffener an die nächste Polizeidienststelle und erstatten sie Strafanzeige.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges und der Urkundenfälschung aufgenommen.

Quelle: Polizeiinspektion Heidekreis