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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Erneut sind Kunden der Sparkasse, bzw. deren Zugänge das Ziel von Betrügern. Mit allen gängigen Tricks wird dabei versucht, eine betrügerische E-Mail, sowie eine gefälschte Webseite plausibel und authentisch zu gestalten.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Mit Hilfe der folgenden E-Mail versuchen Betrüger, Sparkasse Kunden zu irritieren und in eine Falle zu locken. Unter dem Vorwand “Systemupdate [ – Dein Name]” werden blind gestreut E-Mails versendet. Im weiteren Verlauf taucht eine Webseite auf, die dem Login der Sparkasse gleicht und sogar eine gesicherte Verbindung aufbaut.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (Sparkasse) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, trifft sie natürlich auch auf  Personen, die nicht Kunde der Sparkasse sind. Die E-Mail an sich besteht aus einem Bild, es ist also KEIN TEXT eingefügt. Das Bild selbst stellt den Text dar und ist als Ganzes klickbar. Insofern ist es nicht notwendig, einen bestimmten Teil anzuklicken. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass sich ungewollt die verlinkte Webseite öffnet, da man ungewollt irgendeine Stelle der Mail angeklickt hat.

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Der Inhalt dieser E-Mail lautet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in letzter Zeit kam es vermehrt zu sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Sparkasse-Kundendaten. Daher sind wir verpflichtet, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Um die Sicherheit ihres Kundenkontos auch weiterhin gewährleisten zu können, bitten wir Sie ihre Kundendaten zu aktualisieren.

Nach Abschluss des Vorgangs befindet sich Ihr Kundenkonto automatisch auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsbedingungen nach $$ 13-20 des Bundesdatenschutzgesetzes.

Fortfahren

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

In dieser E-Mail ist der Begriff “Fortfahren” mit einem Link untermalt, welcher auf eine gefälschte Webseite leitet. Hier lauert die eigentliche Falle für den Besucher.

Phishing!

Man landet nun nach dem getätigten Klick auf einer Webseite unter der Adresse “https:// banking.de.sparkasse-sc0xy8. ru”. Unser Kaspersky Internet Security warnte direkt beim Aufruf dieser Seite vor der Webadresse. Ohne eine Blockade gelangt man jedoch auf eine Webseite, die dem Commerzbank-Login nachempfunden ist.

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Ebenso erwähnenswert: die Phishingwebseite unterstützt HTTPS. Banken und Bezahlportale nutzen beispielsweise immer eine sichere https-Verbindung. Ob eine Verbindung sicher ist, erkennt man mit einem schnellen Blick an dem Kürzel “https” in der Adresszeile des Browsers, sowie aber oftmals auch grafisch an einer Grünfärbung an dieser Stelle.

Man muss jedoch ausdrücklich erwähnen, dass der Umkehrschluss ist NICHT gültig ist. Man kann und darf aus einer https-Verbindung nicht schließen, dass es sich um eine vertrauenswürdige Seite am anderen Ende der Verbindung handelt.

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Wir warnen davor, an irgendeiner Stelle der gefälschten Webseite wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.