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„Man muss auch wieder stolz auf Hitler sein dürfen”. So prangt eine Schlagzeile mit den angeblichen Worten Gaulands.

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Empörung und Whataboutism sind keine Begriffe, die lediglich für einen bestimmten Fleck auf der politischen Landkarte gepachtet sind. Das zeigt der Artikel aus dem Kölner Abendblatt recht deutlich, denn die Kommentarreaktionen zu diesem Artikel sind zwischen Empörung und „Könnte ja so sein” angesiedelt.

Dieser Artikel mit dem Titel „Gauland legt nach: „Man muss auch wieder stolz auf Hitler sein dürfen“” vom 18. September 2017 auf koelner-abendblatt.de ist auch eigentlich sehr leicht als das zu enttarnen, was er ist, denn er ist nichts anderes als eine Satire!

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Es wäre so einfach gewesen!

Es ist er wenige Tage her, da haben wir in einem Artikel dazu aufgerufen, dass man sich die Webseite koelner-abendblatt.de DRINGEND als Satireangebot merken sollte und dementsprechend auch als Satire konsumieren soll. Nochmals zur Verdeutlichung:

Hinter dem Kölner Abendblatt steckt das Angebot von paulnewsman.com. Dies ist ein Onlineangebot, auf dem Nutzer eigene Geschichten erfinden sollen und dürfen, welche in ein seriös anmutendes Design und eine glaubhafte Webadresse gepackt werden. Um Missbrauch vorzubeugen blendet Paul Newsman unter jedem Artikel eine Aufklärung ein und sagt auch deutlich, dass ein mit Paul Newsman erstellter Artikel nicht als seriöse Quellenangabe angesehen werden darf. Diese Hinweis lautet:

Dieser Zeitungsartikel wurde mit Paul Newsman erstellt. Hier kann jeder innerhalb von Sekunden kostenlos Fake- oder Satireartikel in verschiedenen fiktiven Magazinen veröffentlichen. Daher solltest du diesen Artikel auf gar keinen Fall ernst nehmen oder als seriöse Quellenangabe nutzen. […]

Alle bekommen etwas ab!

Im Angebot des Kölner Abendblatts bekommen übrigens alle großen Parteien etwas ab, man ihm kann also nicht vorwerfen, dass dort nur eine einzige Partei aufs Korn genommen wird. Lindner, Merkel, Schulz oder Gauland, die Themen der veröffentlichten Artikel sind breit gefächert.

Wir können an dieser Stelle auch nur wiederholend allen Internetnutzern raten, die Quellen zu checken, über die man sich gerade aufregt. Das macht viele Situationen einfacher:

  • Wer schreibt? (Impressum)
  • Welchen Charakter hat die Webseite?
  • Welcher Gattung gehört der vorliegende Text an? (Anmerkung über dem Inhalt oder unter dem Inhalt vorhanden?)

Darauf basierend knüpfen dann die klassischen Prüfpunkte an (falls überhaupt noch notwendig):

  • Inhaltlicher Gegencheck –> Suchmaschinen nutzen
  • Bildercheck –> Rückwärtssuche