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Wie die Verbraucherzentrale meldet, gibt es Sicherheitslücken bei Internetroutern, die zu hohen Telefonrechnungen führen.

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Rechnungen über mehrere hundert Euro sollten zwei Kunden von 1&1 Versatel bezahlen – wegen angeblicher Telefonate nach Kuba, die sie aber nie geführt haben. Der Grund für das Problem sind Sicherheitslücken bei Fritz-Box Internetroutern der Firma AVN.

Die beiden Betroffenen, die sich an die Flensburger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale wandten, haben fast dasselbe erlebt.

Beide sind Kunden von 1&1 Versatel und sollen in kurzer Zeit oft in Kuba angerufen haben. Nun wird ihnen eine Rechnung über mehrere hundert Euro gestellt.

Das Problem ist seit längerem bekannt: Einige Modelle des Internetrouters Fritz-Box der Firma AVM sind nicht sicher, so dass Dritte von außen darauf zugreifen können.

„Die Rechtslage ist für den Verbraucher schwierig“ so Boris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Es stellt sich zum Beispiel die Frage, ob die Kunden die Software ihres Gerätes aktualisiert haben, oder ob dies der Anbieter übernommen hat. Es kann sich auch um eine neue Sicherheitslücke handeln.


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Um festzustellen, wie viele Verbraucher betroffen sind, bittet die Verbraucherzentrale Flensburg um Mitteilung ähnlicher Fälle per Mail oder Brief.

Gern auch mit einer Kopie der Rechnung. Schwärzen Sie bitte die Informationen, die Sie nicht weitergeben möchten. Wichtig ist die Angabe, um welchen Router es sich handelt und wie er auf den neuesten Stand gebracht wurde. Die Verbraucherzentrale bietet auch rechtlichen Rat dazu an.

Hinweis zu dieser Lücke:

Betroffen sind Fritzboxen mit Firmware unter 6.3, aktuell ist Firmware 6.6 und die Lücke ist somit schon gestopft (vorausgesetzt man hat aktualisiert)

Quelle