Sieht aus wie Amazon, ist aber nicht Amazon: die folgende E-Mail versucht, Amazon-Kunden zu täuschen und diese letztendlich in eine Falle zu locken, wo sie Logindaten, Adressdaten und auch Bankdaten unfreiwillig an Betrüger preisgeben.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Für genau diesen Fall werden Logo und corporate Design von Amazon missbraucht.

Wichtiger Hinweis: Erwähnter Dienst (Amazon) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

image

Der Empfänger dieser E-Mail wird mit Vor- und Zunamen in der Anrede angesprochen, der Inhalt dieser Mail im barrierefreien Klartext lautet:

Guten Tag Martin [***],

Aufgrund eines aufälligen Zugriffs auf Ihren Account haben wir Ihr Benutzerkonto aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Um sicherzustellen, dass kein Fremdzugriff zu Ihrem Konto besteht bitten wir Sie Ihre persönlichen Daten zu bestätigen und somit
ihren Account wieder freizuschalten. Nach erfolgreicher Identifizierung können Sie Ihr Benutzerkonto wieder wie gewohnt und im vollem Umfang nutzen.

Auch diese E-Mail hat nur ein Ziel: im Idealfall trifft sie auf Amazon-Kunden, welche durch den Inhalt irritiert sind und auf das Feld “Identifikation” klicken. Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, empfangen natürlich auch Menschen diese Mail, welche keine Amazon-Kunden sind.


SPONSORED AD


Wir warnen: das ist Phishing!

Schon beim Laden der Seite blockiert der Phishingschutz von Kaspersky Internet Security die Seite und gibt an, dass es sich um eine Phishing-Webadresse handelt.

image

Ein Blick auf die Adresse zeigt auch: hier grüßt das Länderkürzel für Zentralafrika (.cf). Die aufgerufene Adresse lautet “amazon.de-useama.cf”, das ist natürlich nicht Amazon.

Was sich unter dieser Adresse öffnet, ist zunächst ein täuschend echt aufgebauter Web-Login, der Amazon nachempfunden ist.

image

Dieser vermeintliche Login ist lediglich der erste Schritt in einem mehrstufigen Betrugsablauf: zunächst gibt man auf diesem vermeintlichen Login seine Zugangsdaten preis, im Anschluss auf gefälschten Formularfeldern die eigenen Adressdaten und zum Abschluss findet man Formularfelder vor, die um sensible Bankdaten bitten.

Bitte auf diesen Seiten KEINE wahrheitsgemäßen Daten eingeben!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.

t

-Mimikama unterstützen-