Und wieder ein Beispiel dafür, wie mit dem Leid und der Sensationsgier anderer versucht wird, Menschen zu täuschen und Geld zu machen.
In diesem Fall wird wieder das tragische Flugzeugunglück zum Anlass genommen, um die Nutzer in eine Drittanbieter-Abofalle laufen zu lassen.
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CRASH AVION: Plus de 100 corps retrouvés dans la mer vidéo exclusive filmé par BFMTV

So prangt der Titel unter dem Video auf einer pseudo-Facebookseite, welcher zu Deutsch verlautet, dass in diesem exklusiven Video über 100 Leichen des Flugzeugabsturzes zu sehen sind.

Dem aufmerksamen ZDDKler ist natürlich schon beim Anblick der Seite und des Titels bewusst, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, die Menge an geteilten Inhalten auf Facebook sagt uns jedoch, dass immer noch Mengen an Facebooknutzer diesen Link anklicken.

PLAY!

Der große Button mitten im Bild verspricht es zumindest – so ist es aber nicht. Man wird direkt genötigt, dieses angebliche Video, also vielmehr die Seite, auf Facebook zu teilen.

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Was dann anschließend so bei Facebook sichtbar ist und wiederum andere anlockt:

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Weiter im Kontext …

Das Video gab es bisher nicht zu sehen, mit dem Teilen des Links hat sich die Situation auch nicht gebessert, sondern nur verschlechtert.

Denn nun werden wir aufgefordert, noch eine Bedingung zu erfüllen, um ein Video zu sehen.

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Ab jetzt wird es schon fast unmoralisch: dem Betrachter werden 7 verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl gegeben, von der zumindest eine erfüllt werden soll.
Wir möchten gerne genau zeigen, um was für „tolle“ Möglichkeiten/Bedingungen es sich handelt:

Darunter ist z.B. eine Seite, welche direkt einen Download mit einer recht zweifelhaften Software startet.

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Die anderen Seiten versuchen, uns entweder persönliche Daten oder zumindest die Handynummer zu entlocken:

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Also soll angeblich ein Video zu sehen sein, wenn man eine dieser sieben Auswahlmöglichkeiten erfüllt. Na Dankeschön, denn wenn man tatsächlich nun hier gelandet ist, sollte man weder den Download ausführen, noch eine Handynummer angeben und bestätigen!

Am Ende haben wir es mit Bezahldiensten zu tun, denn das bekommt man zu sehen, wenn man sich einen Schritt weiter wagt:

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Auch wenn es die Anbieter dieser Dienste nicht hören wollen und wohl auch durchaus dementieren würden, so muss man ganz klar sagen, dass es sich bei der köderhaften Art und Weise, wie man hier hin gelockt wird, um reine Abofallen handelt!

Was tun?

Wer „nur“ das Video geteilt hat, sollte das eigene Aktivitätenprotokoll nach Einträgen durchsuchen und diese direkt von der eigenen Pinnwand entfernen. Somit lockt man nicht andere in die Falle und steht auch nicht als Trottel da (sollte man sich überlegen).

Zusätzlich in die Abofalle getappt?

Hier gibt es Hinweise
http://www.computerbetrug.de/kostenfalle-hohe-handyrechnung-durch-fremde-leistungen

Präventiv direkt Drittanbieter sperren lassen:
http://www.computerbetrug.de/drittanbietersperre-schutz-gegen-teure-abos-im-handy

Für alle Anderen:

Es gibt kein Video zu sehen, es gibt keinen Mehrwert für den Nutzer.

Und auch hier gilt deutlich der Merksatz:
Zuerst denken – dann (woanders weiter-)klicken !

Autor: Andre von Mimikama.at

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