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Gestern haben wir noch offen gelassen, wer für diese Aktion in Magdeburg verantwortlich war (siehe hier). Was wir jedoch verdeutlichen konnten: die Fahne hing tatsächlich in Magdeburg am Event-Tagungs-Center.


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Die Webseite “Linksunten” hat nun den Text eines angeblichen Bekennerschreibens von  HoGeSa – Hooligans gegen Sozialabbau veröffentlicht, sowie auch ein Video, welches eindeutig den Enthüllungsvorgang zeigt:

Dieses Video liegt auf Youtube. Auf Linksunten wird folgende HoGeSa Bekennerschrift widergegeben:


[MD] AfD-Wahlparty enttarnt

Verfasst von: HoGeSa – Hooligans gegen Sozialabbau. Verfasst am: 14.03.2016 – 18:06. Geschehen am: Sonntag, 13. März 2016. Kommentare: 4

Zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen! Am Abend des 13. März, als die ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt veröffentlicht wurden, haben wir ein Transparent an dem Gebäude der AfD-Wahlparty in der Rogätzer Straße in Magdeburg entrollt (siehe Bild). Wir, das sind Antifaschistinnen und Antifaschisten, sowie linke Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Zusammenhängen.

Damit wollten wir ein für alle sichtbares Zeichen setzen: Der Wahlerfolg der AfD hat für die einfachen Menschen einen riesigen Haken! So wie in den 1930er Jahren die Wahlerfolge der NSDAP die Schreckensherrschaft der Nazis ankündigten, so sind die AfD-Erfolge Ausdruck eines immer weiter nach rechts rückenden und offen menschenverachtenden gesellschaftlichen Klimas. Diese Entwicklung bedeutet noch mehr mörderische Kriege in aller Welt, an denen sich Deutschland beteiligt. Sie bedeutet noch mehr Tote an den Grenzen der EU. Für diejenigen Menschen, die vor Kriegen flüchten, die von Deutschland mitverursacht werden, und es bis hierher schaffen, bedeutet sie noch mehr Gewalt, noch mehr Tote und Verletzte durch rechte Schlägerbanden und Terroristen. Sie bedeutet noch mehr Arbeit zu Minilöhnen, noch mehr soziale Spaltung. Sie bedeutet weitere Einschnitte bei Hartz IV, usw. usf. Alles unter dem Vorwand „die Bevölkerung will es doch so“.

Den Betroffenen rufen wir jedoch zu: Wir wollen das nicht!

Der AfD aber machen wir mit unserer Aktion deutlich, dass es auch in ihrer neuen Hochburg Sachsen-Anhalt immer „besorgte Bürger“ geben wird, die gegen die asoziale und menschenverachtende Politik dieser Partei Widerstand leisten werden und sich für eine antifaschistische Massenbewegung, für Frieden und Solidarität zwischen allen Menschen am „unteren“ Rand der Gesellschaft einsetzen werden. Sei es auch durch kleine symbolische Aktionen wie die am 13. März. Wir werden weiter Sand ins Getriebe streuen und daran arbeiten zur Stimme der Unzufriedenen und Ausgegrenzten zu werden, die ihre Menschlichkeit noch nicht aufgegeben haben.


Ob die Verfasser dieses Bekennerschreibens nun tatsächlich hinter der Aktion stecken, lässt sich derzeit lediglich als Indizienbeweis anhand des Videos ausmachen.