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Vermehrt bekommen wir über unsere Facebook-Seiten Anfragen zu nachstehendem Statusbeitrag mit folgendem Titel: „Die Fische werden mit Gift vollgepumpt und dann aufgeschnitten. Der Grund ist furchtbar grausam.“

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Stimmt das?

Fischfarmen dienen der Zucht von Speisefischen, um dem wachsenden Bedürfnis nach Fisch, insbesondere Lachs, gerecht zu werden.

Diese werden meist unter schlechten Bedingungen und unter Einsatz von Chemikalien gezüchtet. Nachgewiesen sind erhöhte Belastungen der Zuchtfischbestände in Bezug auf die giftigen Stoffe polychlorierte Biphenyle und Quecksilber.

Auch sogenannte Wildfänge sind mit giftigen Stoffen, die die Fische selbst herstellen, belastet. Außerdem leiden die Wildbestände unter dem unökologischen Vorgehen der Fischfarmen.

Unter diesen Voraussetzungen ist jeglicher Konsum von Fisch für Kinder, Schwangere, Ältere und Kranke nur sehr eingeschränkt und in begrenzten Mengen empfehlenswert.

Fische auf Aquakulturen („Fischfarmen“) sind außerdem ökologisch nicht nachhaltig und belasten die Umwelt.


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Dies ist vor allem der stark steigenden Nachfrage und der entsprechenden Angebotsbefriedigung seit 1970 geschuldet, denn dieser rasante Anstieg führt zu kurzfristigen Lösungen zur Nachfragedeckung, und nicht zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

Behauptungen zu Genmanipulationen bei Fischen in Fischfarmbeständen in Deutschland hingegen sind unwahr.

2015 wurde in den USA eine Erlaubnis für genveränderten Lachs beschlossen, allerdings befindet sich dieser laut Aussage der Süddeutschen noch nicht im Handel und es brauche noch einige Jahre bis zur praktischen Umsetzung dieser Entscheidung.

Außerdem wird eine hinreichende Untersuchung durch die FDA gefordert.

In Deutschland gelten strengere Vorschriften, und genveränderter Fisch ist unter den strengen europäischen Zulassungskriterien verboten.

Quelle: WWF, WDR, Süddeutsche, efsa.europa