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Damit bremst der Browser von Mozilla alle Flashanwendungen aus – und schafft Verwirrung unter Nutzern.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Nach eigenen Angaben reagier Mozilla damit auf die immer wiederkehrenden Probleme und Sicherheitslücken in dem weit verbreiteten Plugin.

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Nach der jüngst aufgetauchten Sicherheitslücke machte Mozilla also ernst und setze das Plugin auf die Blockierliste.

Probleme für viele Nutzer

Die Anhänger von Flashgames werden nun Probleme bekommen, sollten sie Firefox nutzen, da ihre Spiele nun nicht mehr in dem Browser standardmäßig starten. Ebenso Flashfilme oder Flashanwendungen. Man bekommt diese Meldung angezeigt:


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Ebenso werden die Freunde von Spielen auf Facebook leer ausgehen. An dieser Stelle müssen Nutzer für sich entscheiden: auf Flash verzichten (also auch auf Flashanwendungen) oder aber per Hand Flash aktivieren? Oder auf einen anderen Browser umsteigen?

Zunächst raten wir dringend, das Notfallupdate von Adobe für Flash zu installieren. Wir empfehlen in erster Linie, das Update zu installieren.  Auf Dauer wird das jedoch nicht die Lösung des Problems sein, so das mehrfach schon stimmen laut wurden, dass Flash “abdanken” soll. Als Folgetechnologie soll HTML5 dienen, welches auch schon weit verbreitet angewandt wird.

HTML5

HTML5 ist kein alternatives Plug-In zu Flash, sondern ist ein neuer Standard für die Kernsprache des Internets und ersetzt das HTML4. In HTML5 ist, im Gegensatz zur vorangegangenen Version, unter anderem die Wiedergabefunktion für Videos eingebaut, so dass Plug-Ins wie der Flashplayer nicht mehr nötig sind.

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(Screenshot: YouTube)

Mittlerweile nutzen viele der großen Internetdienste HTML5, so dass Flash immer weiter in den Hintergrund gerät. Auch Facebook ist zumindest bei der Darstellung der Videos mittlerweile nachgezogen.

HTML5 kann man nicht installieren, sondern es wird vom Browser (dem Programm, mit dem man surft) interpretiert. Solange sich neue Standards noch nicht komplett durchgesetzt haben oder nicht überall einheitlich interpretiert werden, werden sie oftmals auch nicht durchgängig angewandt.