-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

"The Social Network" zeigt Zuckerberg als skrupellosen Sexbesessenen.

image

Hollywood (pte/18.05.2010/11:50) – Ein neuer Hollywoodfilm zieht Facebook-Grüner Mark Zuckerberg ordentlich durch den Kakao. Wie TimesOnline berichtet, produziert Schauspieler Kevin Spacey derzeit den Streifen "The Social Network" – basierend auf einer Buchvorlage von Ben Mezrich – in dem Zuckerberg als skrupelloser, nicht vertrauenswürdiger Sexbesessener dargestellt wird. Regie führt David Fincher. Laut dem Times-Bericht soll "The Social Network" im Oktober veröffentlicht werden.

Zuckerberg als "Borderline-Autist und Verschwörer"

Kritiker, die Auszüge aus dem Skript gesehen haben, sagen, Zuckerberg werde als "Borderline-Autist und Verschwörer" porträtiert. "The Social Network" zeigt das Leben des Facebook-Gründers als stark überzeichnete Version und startet zu jenem Zeitpunkt, als Zuckerberg im Februar 2004 mit 19 Jahren von seiner damaligen Freundin verlassen wurde. Aufgebaut ist der Streifen in Flashbacks, ausgehend von einer Anhörung vor Gericht in der Gegenwart.
Zu Beginn des Films schreibt Zuckerberg nach dem Beziehungsaus im betrunkenem Zustand einen Computercode, womit er das Harvard Jahrbuch der Studenten samt ihrer Biografien in eine Website verwandelt. Auf dieser reihen er und seine männlichen Freunde Harvard-Studentinnen dann als unterschiedliche Bauernhof-Tiere. 30 Minuten nachdem die Seite online gegangen ist, wird sie so populär, dass das Harvard-Computernetzwerk zusammenbricht.
Danach wird Zuckerbergs Werdegang weiter aufgerollt. Er geht nach Silicon Valley und startet gemeinsam mit Sean Parker, dem Mitbegründer der Seite Napster (gespielt von Justin Timberlake), das soziale Netzwerk Facebook.

Facebook wenig begeistert

Die Neuigkeiten über den Film dürften für Zuckerberg zu einem schlechten Zeitpunkt kommen. Er und sein Netzwerk stehen derzeit unter Dauerbeschuss aufgrund von Datenschutzänderungen bzw. neuen Privatsphäre-Einstellungen.
Facebook zeigt sich jedenfalls wenig begeistert und gibt nur eine knappe Stellungnahme dazu ab. "Während wir uns aufgrund der Aufmerksamkeit geehrt fühlen, weisen wir darauf hin, dass wir nicht mit dem Film kooperieren und nicht in die Produktion involviert sind", heißt es auf Anfrage von pressetext. "Wir hoffen, dass der Film näher an der Wahrheit sein wird als die Buchvorlage, die laut dem Autor eher als Spaß denn als Faktum zu sehen ist." (Ende)

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady