Köln: Nach umfangreichen, seit Anfang Oktober 2016 geführten Ermittlungen der Polizei Köln haben Spezialeinsatzkräfte in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar fünf Tatverdächtige nach der versuchten Sprengung eines Geldautomaten in Hagen festgenommen.

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Die Polizei nahm fünf Tatverdächtige (24, 26, 30, 31, 42) nach der versuchten Sprengung eines Geldautomaten in Hagen fest.

Zwei der Täter (26, 42) hatten kurz nach 3.30 Uhr versucht, den Geldautomaten einer Bank im Hagener Stadtteil Vorhalle zu sprengen.

Zu einer Explosion des vorbereiteten Gasgemischs kam es jedoch nicht.

Bei der Festnahme wurde einer der Tatverdächtigen und ein SEK-Beamter durch einen Diensthund leicht verletzt.

Im Anschluss an deren Festnahme am Hagener Tatort wurden drei weitere Tatverdächtige, die der gleichen Tätergruppierung zugerechnet werden, in einem Parkhaus in Duisburg ebenfalls durch SEK-Kräfte festgenommen.

Bei der Durchsuchung in fünf von der Bande angemieteten Garagen in Hagen, Wuppertal, Duisburg, Dormagen und Köln sowie in einer Wohnung in Duisburg wurden zwei Pkw, ein Klein-Lkw, zwei Roller, Gasflaschen, Krähenfüße und Bekleidung sichergestellt.

Bei allen Festgenommenen handelt es sich um niederländische Staatsbürger, die offenbar regelmäßig zur Tatausführung einreisten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand können der Bande etwa ein Dutzend Taten zugerechnet werden. Die Täter sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und den niederländischen Behörden geführt werden, dauern an.

Quelle: Polizei Köln

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