Am 14. Mai 2018 konnte ein 16-Jähriger festgenommen werden – der junge Mann zeigte sich geständig.

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Wie am 12.5. berichtet, wurde am 11. Mai 2018 in der Nacht eine 7-Jährige als vermisst gemeldet. Im Zuge einer Suchaktion nach dem Mädchen hat man heute gegen 08.30 Uhr die Leiche eines Kindes in einem Mistkübel in einer Wohnhausanlage aufgefunden.

Pressemeldung der LPD Wien:

Seit der Auffindung der Leiche einer 7-Jährigen arbeitete der zentrale Ermittlungsbereich Leib/Leben des Landeskriminalamtes Wien auf Hochtouren. Es wurden Ermittlungen im Opferumfeld und in der unmittelbaren Wohnumgebung (2 Innenhöfe und 16 Stiegen) vorgenommen.

Die Erfassung und Befragung der Bewohner stand vorerst im Vordergrund, da aufgrund der Auffindungssituation der Leiche davon ausgegangen werden konnte, dass sich der unmittelbare Tatort in diesem Gemeindebau befindet. Gemeinsam mit der Tatortgruppe und dem Einsatz von Diensthunden wurden mehrere Räumlichkeiten (Keller, Stiegenhäuser, Dachboden und Wohnungen) auf Blutspuren abgesucht.

Gleichzeitig wurden etliche Personen zu Wahrnehmungen bezüglich des 7-jährigen Mädchens befragt.

Eine Befragung hat ergeben, dass das Opfer zuletzt bei einem bekannten Nachbarsjungen zu Besuch war. Daher wurde neben den anderen Ermittlungen auch die Überprüfung dieser Wohnung und der Bewohner vorgenommen.

Am 14. Mai 2018 konnten am Abend mit Hilfe der Polizeidiensthundeeinheit und der Tatortgruppe weggewischte Blutspuren vor der Wohnungstür des mutmaßlichen Täters nachgewiesen werden.

Der 16-jährige mutmaßliche Täter konnte noch am selben Abend in der besagten Wohnung festgenommen werden. Bei der Einvernahme zeigte sich der junge Mann geständig.

Im Laufe des Tages wird nochmals eine Einvernahme stattfinden, bevor der mutmaßliche Täter in die Justizanstalt eingeliefert wird.

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