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Heiligenhaus – „Wir helfen immer – wenn man uns lässt.“, so ein mittlerweile bekanntes Zitat aus Feuerwehrkreisen.

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Eines der falsch parkenden Fahrzeuge auf der Hauptstraße – links gut ersichtlich das Schild des absoluten Halteverbotes (Foto: Feuerwehr Heiligenhaus).

Am Samstag, den 1. Juli eilte die Feuerwehr zu einem Einsatz an die Schulstraße. Auf der Anfahrt behinderte ein geparktes Auto die Großfahrzeuge, auf dem Rückweg war erneut fahrerisches Können gefragt.

Um 18:28 Uhr schrillten die Piepser der Feuerwehr, an der Schulstraße sollte es in einer Küche brennen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich nur um angebranntes Essen handelte und niemand verletzt wurde. Für ein paar stressige Minuten sorgte allerdings ein falsch geparkter PKW auf der Schulstraße.

„Als noch unklar war, ob es brennt oder nicht, mussten wir uns mit dem LKW hier durchmogeln.“,

erklärt Einsatzleiter Nils Vollmar.

„Auf beiden Seiten waren vielleicht noch 20 cm Platz.“

Wäre es ernst geworden, hätten die Retter ein großes Problem gehabt. Weiter ging es auf der Rückfahrt – die ehrenamtlichen Frauen und Männer von der Feuerwehr hatten schon eine Vermutung.

„Als wir wieder in die Hauptstraße einbogen, war das Bild erneut das bekannte – im Halteverbot standen sechs PKW, an denen wir nur langsam vorbeikamen“,

so Vollmar.

Die dortigen Falschparker verursachen direkt mehrere Probleme: Sollte es an der Hauptstraße von Schul- bis Mozartstraße brennen, müssen wir hier mit großen Fahrzeugen durch. So können wir an bestimmten Stellen nicht einmal eine Drehleiter aufstellen.

Die Gerätefächer der Fahrzeuge können wir nicht mehr öffnen – im schlimmsten Fall können die Kameraden nicht einmal aussteigen. Natürlich ist die Wehr im Improvisieren geübt, aber das darf nicht der Regelfall sein.

„Falschparken kann Menschenleben kosten – im Zweifelsfall sogar das eigene. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein. Für jede unserer Frauen und Männer ist der Einsatz eine Stressituation, man will schnell helfen, man muss schnell handeln. Es ist ein schlimmes Gefühl, wenn man helfen will, aber daran gehindert wird.“

Nach einigen Minuten Rangieren rückten die Helfer wieder ab, die Falschparker wurden durch die Polizei aufgenommen. Ein mulmiges Gefühl aber bleibt – was erwartet die Feuerwehr beim nächsten Mal?