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Hofheim – Im Verlauf des gestrigen Vormittages ist eine 83-jährige Frau aus Eschborn Opfer eines falschen Polizeibeamten geworden.

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Zuvor rief der Täter mehrfach bei der Seniorin an und erzählte ihr eine abenteuerliche Geschichte, die der Dame jedoch glaubhaft erschien. Eine Diebesbande habe es auf ihr Geld abgesehen und sie würde zum Opfer eines Raubes werden. Um ihr Geld zu sichern, solle sie dieses von ihrem Konto abheben und an einen Polizeibeamten übergeben.

Verängstigt durch die Schilderung des Täters, kam die Frau schließlich der Aufforderung nach und hob mehrere Tausend Euro Bargeld bei der Bank ab. Dieses übergab sie anschließend einem Unbekannten, der als sehr schlank, ca. 1,70 bis 1,73 Meter groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt, mit dunklen, gelockten, mittellangen Haaren und einem gepflegten Äußeren beschrieben wurde. Bei der Tat trug der Mann ein rot/schwarz kariertes Hemd.

Der Fall belegt erneut, dass es skrupellosen Trickbetrügern immer wieder gelingt, mit ihren vielfältigen Tatbegehungsweisen Beute zu machen. In mindestens 17 weiteren Fällen haben gestern Abend ebenfalls falsche Polizisten versucht, telefonisch mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen, um sie mit der gleichen Masche übers Ohr zu hauen. Die Angerufenen waren jedoch misstrauisch, sodass es zu keinen weiteren Geldübergaben mehr kam.


Die Polizei warnt:

Seien Sie daher besonders sensibel, übergeben Sie niemals Bargeld an Unbekannte und lassen Sie sich beim Kontakt mit der Polizei immer einen Polizeidienstausweis vorlegen.

(Muster des hessischen Polizeidienstausweises)

Polizeibeamte würden niemals die Herausgabe von Bargeld von Ihnen verlangen. Sollte ein Unbekannter dies dennoch tun, wählen Sie sofort den Notruf 110.

Ein Trickbetrüger wird in diesem Moment höchstwahrscheinlich die Flucht ergreifen.

Weitere Tipps- und Informationen finden Sie in der kostenlosen Broschüre „Der goldene Herbst“, die bei jeder Polizeidienststelle erhältlich ist oder unter www.polizei-beratung.de .

Quelle: PD Main-Taunus – Polizeipräsidium Westhessen