Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Kiel – Mittwoch hat sich ein bislang unbekannter Mann als Kriminalbeamter ausgegeben und so rund 35.000 Euro von einem 86-Jährigen erbeutet. Die Polizei fahndet nach dem Täter.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Gegen 11:30 Uhr erfuhr die Polizei von ihrem vermeintlichen Kollegen, der sich zuvor unter der Legende, einen Einbruch in die Wohnung des 86-Jährigen in der Gellertstraße aufklären zu wollen, Zugang zu dieser verschafft hatte. Im Verlauf der Unterhaltung gelangte der Täter an das Bargeld des Seniors und erbeutete rund 35.000 Euro.

Nach Angaben des Opfers soll es sich bei dem vermeintlichen Kriminalbeamten um einen 35 bis 40 Jahre alten, 165 cm bis 170 cm großen, schlanken Mann handeln, der akzentfrei deutsch sprach. Er war mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet, hatte kurzes, dunkelbraunes Haar und gebräunte Haut.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen beziehungsweise weiteren Geschädigten, die auf ähnliche Art und Weise Kontakt zu angeblichen Polizeibeamten hatten. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 0431 / 160 3333 entgegen.

Weiterhin rät die Polizei dringend zu Misstrauen, sollte sich jemand am Telefon oder persönlich als Polizeibeamter ausgeben. Lassen Sie sich im Zweifel immer den Dienstausweis zeigen oder vergewissern Sie sich über den Polizeiruf 110 über die Echtheit eines Einsatzes.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady

QUELLEPolizeidirektion Kiel